Nick Szabo bricht sein Schweigen zu Bitcoins rechtlichen Schwachstellen
Nick Szabo, der Architekt intelligenter Verträge und möglicher gedanklicher Vorläufer von Satoshi Nakamoto, hat sich zu Wort gemeldet, um eine unbequeme Wahrheit auszusprechen: Bitcoins Dezentralisierung könnte durch juristische Druckausübung untergraben werden. Seine Analyse im November 2025 deutet auf ein fundamentales Problem hin – die sogenannte “rechtliche Verwundbarkeit” des Netzwerks.
Wenn die Blockchain zur Angriffsfläche wird
Der Kern von Szabos Bedenken liegt in einer oft übersehenen Realität: Regierungen und Behörden könnten gezielt auf die verschiedenen Akteure des Bitcoin-Ökosystems einwirken. Miner, Node-Betreiber und Wallet-Anbieter befinden sich in einer regulatorischen Grauzone, die es Richtern ermöglicht, sie als potenzielle Mittäter bei der Verbreitung illegaler Inhalte zu betrachten – insbesondere wenn die auf der Blockchain gespeicherten Daten leicht erkennbar sind, beispielsweise Bilder oder andere visuelle Inhalte.
Dies eröffnet ein rechtliches Szenario, bei dem dezentrale Infrastruktur-Betreiber unter Druck geraten könnten, bestimmte Transaktionen zu filtern oder zu blockieren. Szabo steht dabei in einer wachsenden Fraktion, die für technische Schutzmaßnahmen und Filter-Mechanismen plädiert – ähnlich wie die Kritiker von Core v30 und Befürworter von Knots.
Geteilte Bedenken in der Industrie
Jack Mallers, der Gründer und CEO von Strike, vertritt eine verwandte, aber leicht unterschiedliche Sorge. Sein Fokus liegt weniger auf der juristischen Vulnerabilität als vielmehr auf der funktionalen Identität Bitcoins. Mallers kritisiert scharf, dass Ordinals und Runes Bitcoin von seiner Kernmission ablenken – nämlich als optimale Geldform zu fungieren, statt als NFT- oder Token-Plattform missbraucht zu werden.
Obwohl Mallers die Diskussion um OP_RETURN im November 2025 nicht dominierte, hat er konsequent gegen “Inschriften” argumentiert und Bitcoins Bestimmung als überlegenes Tauschmittel verteidigt. Seine Position unterstreicht einen Konsens: Die Anwendungsvielfalt könnte sowohl technische als auch philosophische Herausforderungen mit sich bringen.
Ein tieferes Unbehagen
Was Szabo und Mallers vereint, ist ein grundsätzliches Unbehagen darüber, dass die Bitcoin-Community bisweilen von ihrer ursprünglichen Bestimmung abweicht. Während Szabo die externe Bedrohung – die Regulierung – ins Visier nimmt, fokussiert Mallers auf interne Erosion durch zweckentfremdete Verwendungen. Beide Perspektiven deuten auf eine Realität hin: Bitcoin ist nicht immun gegen strukturelle Anfälligkeiten, weder rechtlich noch anwendungstechnisch.
静かな議論:ビットコインと分散型理想と法的現実の間
Nick Szabo bricht sein Schweigen zu Bitcoins rechtlichen Schwachstellen
Nick Szabo, der Architekt intelligenter Verträge und möglicher gedanklicher Vorläufer von Satoshi Nakamoto, hat sich zu Wort gemeldet, um eine unbequeme Wahrheit auszusprechen: Bitcoins Dezentralisierung könnte durch juristische Druckausübung untergraben werden. Seine Analyse im November 2025 deutet auf ein fundamentales Problem hin – die sogenannte “rechtliche Verwundbarkeit” des Netzwerks.
Wenn die Blockchain zur Angriffsfläche wird
Der Kern von Szabos Bedenken liegt in einer oft übersehenen Realität: Regierungen und Behörden könnten gezielt auf die verschiedenen Akteure des Bitcoin-Ökosystems einwirken. Miner, Node-Betreiber und Wallet-Anbieter befinden sich in einer regulatorischen Grauzone, die es Richtern ermöglicht, sie als potenzielle Mittäter bei der Verbreitung illegaler Inhalte zu betrachten – insbesondere wenn die auf der Blockchain gespeicherten Daten leicht erkennbar sind, beispielsweise Bilder oder andere visuelle Inhalte.
Dies eröffnet ein rechtliches Szenario, bei dem dezentrale Infrastruktur-Betreiber unter Druck geraten könnten, bestimmte Transaktionen zu filtern oder zu blockieren. Szabo steht dabei in einer wachsenden Fraktion, die für technische Schutzmaßnahmen und Filter-Mechanismen plädiert – ähnlich wie die Kritiker von Core v30 und Befürworter von Knots.
Geteilte Bedenken in der Industrie
Jack Mallers, der Gründer und CEO von Strike, vertritt eine verwandte, aber leicht unterschiedliche Sorge. Sein Fokus liegt weniger auf der juristischen Vulnerabilität als vielmehr auf der funktionalen Identität Bitcoins. Mallers kritisiert scharf, dass Ordinals und Runes Bitcoin von seiner Kernmission ablenken – nämlich als optimale Geldform zu fungieren, statt als NFT- oder Token-Plattform missbraucht zu werden.
Obwohl Mallers die Diskussion um OP_RETURN im November 2025 nicht dominierte, hat er konsequent gegen “Inschriften” argumentiert und Bitcoins Bestimmung als überlegenes Tauschmittel verteidigt. Seine Position unterstreicht einen Konsens: Die Anwendungsvielfalt könnte sowohl technische als auch philosophische Herausforderungen mit sich bringen.
Ein tieferes Unbehagen
Was Szabo und Mallers vereint, ist ein grundsätzliches Unbehagen darüber, dass die Bitcoin-Community bisweilen von ihrer ursprünglichen Bestimmung abweicht. Während Szabo die externe Bedrohung – die Regulierung – ins Visier nimmt, fokussiert Mallers auf interne Erosion durch zweckentfremdete Verwendungen. Beide Perspektiven deuten auf eine Realität hin: Bitcoin ist nicht immun gegen strukturelle Anfälligkeiten, weder rechtlich noch anwendungstechnisch.