Von der Öffentlichkeit als DeepSeek-Genie-Girl bezeichnet und durch Gerüchte über Lei Jun’s „hundertmillionen-Jahresgehalt“ abgeworben worden, hat die KI-Forscherin Luo Fuli kürzlich auf der Plattform X öffentlich Stellung bezogen und sich als Mitglied des Xiaomi MiMo-Teams vorgestellt, um die neueste Modellfamilie MiMo-V2-Pro, Omni und TTS zu präsentieren. In ihrem Beitrag beschreibt sie dies als einen „stillen Hinterhalt“ und erklärt offen, dass der Paradigmenwechsel vom Chat zum Agenten zu schnell erfolgte, sodass selbst das Team zeitweise kaum glauben konnte, was passiert.
Luo Fuli: MiMo ist ein Modell, das für Agenten geboren wurde
Sie erwähnt, dass das Basismodell von MiMo mit 1T vor einigen Monaten bereits mit dem Training begonnen hatte. Das ursprüngliche Ziel war es, die Effizienz bei der Verarbeitung langer Kontexte zu verbessern. Später entdeckte man, dass Design-Elemente wie Hybrid Attention, ein Kontextfenster von 1 Million und MTP-Inferenz genau die strukturellen Vorteile bieten, die im Zeitalter der Agenten erforderlich sind. Dies stimmt auch mit der Betonung des Xiaomi-Teams auf die ultra-langen Kontexte und die hybride Attention-Architektur bei der Vorstellung der MiMo-V2-Serie überein.
MiMo-V2-Pro, Omni und TTS sind die ersten vollumfänglichen Modellfamilien, die das Team speziell für das Agenten-Zeitalter entwickelt hat. Sie beschreiben die Veröffentlichung als einen „stillen Hinterhalt“: Es ist kein bewusstes strategisches Vorgehen, sondern vielmehr die Geschwindigkeit, mit der die Branche vom Chat zum Agenten übergeht, die selbst das Team kaum glauben ließ.
Sie verrät, dass die eigentliche Veränderung im Tempo des Teams durch die erste persönliche Erfahrung mit komplexen agentischen Gerüsten, also dem, was sie als orchestrierten Kontext bezeichnet, ausgelöst wurde. Nach dieser Erfahrung wurde das Potenzial von Agenten-Systemen vollständig entfacht und direkt in die Entwicklungsarbeit umgesetzt.
Gerüchte über Lei Jun, der Luo Fuli mit einem „hundertmillionen-Jahresgehalt“ abwerben wollte
Der Grund für die große Aufmerksamkeit, die Luo Fuli erfährt, liegt in ihrem Werdegang von Wissenschaft, Industrie bis hin zu einem bekannten Team. Öffentliche Berichte zeigen, dass sie in Yibin, Sichuan, geboren wurde, ihr Bachelor-Studium in Computerwissenschaften an der Beijing Normal University absolvierte und anschließend an der Peking-Universität im Bereich der Computerlinguistik vertiefte. 2022 trat sie dem Team von Fantasia Quantitative und später DeepSeek bei, wo sie an der Entwicklung von Modellen wie DeepSeek-V2 beteiligt war. Dadurch gilt sie in mehreren Medien als eine der Schlüsselentwicklerinnen dieses Open-Source-Großmodells.
Mit dem raschen Aufstieg von DeepSeek in der globalen KI-Szene wurde Luo Fuli auch von den Medien als „junge weibliche Kernentwicklerin der Generation 95“ porträtiert. Im Vergleich zu den wiederholten Labels wie „Genie-Girl“ oder „AI-Talent“ hat sie jedoch deutlich gemacht, dass sie keine Dämonisierung oder Unterhaltung sucht, sondern vielmehr möchte, dass die Menschen ihre Fähigkeiten und die solide Arbeit hinter ihr erkennen, anstatt nur die Glanzlichter einer Story. Diese Haltung verleiht ihr auch außerhalb der Tech-Branche eine stärkere Persönlichkeitsprägung.
Ende 2024 bis Anfang 2025 kursierten in chinesischen Medien Gerüchte, dass Lei Jun Luo Fuli mit einem „Jahresgehalt im zweistelligen Millionenbereich“ abgeworben habe. Im November 2025 kündigte sie persönlich an, bei Xiaomi einzusteigen, und schrieb, dass sie gemeinsam mit dem Xiaomi MiMo-Team an der Verwirklichung der AGI-Vision arbeite. Die allgemeine Meinung ist, dass Xiaomi vor allem ihre praktische Erfahrung in MoE-Architekturen, der Effizienz beim Training großer Modelle, Leichtgewichtung und Kostenkontrolle schätzt. Dies passt perfekt zu Xiaomis langfristiger Ausrichtung auf lokale Deployment-Strategien, Edge-AI und das „Full-Ökosystem“ für Mensch, Fahrzeug und Zuhause.
Dieser Artikel über Lei Jun, der Luo Fuli mit einem „Jahresgehalt im zweistelligen Millionenbereich“ abgeworben haben soll, sowie Luo Fuli’s erste Stellungnahme zum Xiaomi MiMo-Modell, erschien zuerst bei Lian News ABMedia.