Der Nationale Steuerdienst Südkoreas plant eine umfassende Überarbeitung der Verwaltung von beschlagnahmten digitalen Vermögenswerten, nachdem ein kürzlicher Sicherheitsvorfall Schwachstellen in seinem internen Verwahrungssystem offenbart hatte.
Laut Behörden und Branchenquellen prüft die Behörde derzeit einen Plan, private Verwahrungsanbieter bereits im ersten Halbjahr zu beauftragen, um beschlagnahmte Kryptowährungen zu verwahren.
Der Schritt folgt auf die unbeabsichtigte Offenlegung eines Wallet-Wiederherstellungsphrases in einer öffentlichen Pressemitteilung, was zu unautorisierten Transfers führte, die Berichten zufolge etwa 4,8 Millionen US-Dollar wert sind.
Der Vorfall hat die Behörde dazu veranlasst, von interner Speicherung auf ein Modell umzusteigen, das auf professionelle Verwahrer setzt. Die Behörden sind der Ansicht, dass die Auslagerung der Verwahrung die Sicherheit erhöhen und das Risiko ähnlicher Verstöße in Zukunft verringern könnte.
Im Rahmen des vorgeschlagenen Rahmens wird der Nationale Steuerdienst potenzielle Verwahrungsanbieter anhand mehrerer Kriterien bewerten, darunter Sicherheitsstandards, Unternehmensgröße und Versicherungsdeckung. Diese Anforderungen werden mit den Bestimmungen des Virtual Asset User Protection Act abgestimmt, der die digitalen Vermögenswerte im Land regelt.
Der Auswahlprozess wird von einer eigens im Laufe dieses Monats eingerichteten Task Force überwacht, die die Praktiken im Umgang mit Krypto-Vermögenswerten stärken soll.
Die Gruppe arbeitet außerdem an der Verbesserung der operativen Verfahren für die Beschlagnahme, Speicherung und Veräußerung digitaler Vermögenswerte und koordiniert sich mit externen Experten, um die aktuellen Systeme zu bewerten.
Es ist erwähnenswert, dass Südkorea seine regulatorische Herangehensweise an digitale Vermögenswerte verschärft, insbesondere da die Nutzung von Kryptowährungen bei Steuerdurchsetzungsfällen zunimmt.
Der Wechsel zu Drittanbieterverwahrern spiegelt einen breiteren Trend in fortgeschrittenen Volkswirtschaften wider, die auf spezialisierte Firmen für eine sichere Vermögensverwaltung setzen.
Parallel dazu bereitet die Behörde die Gründung einer eigenen Abteilung für digitales Asset-Management vor, um die Aufsicht zu zentralisieren.
Offizielle sagen, dass dies dazu beitragen wird, die Abläufe zu straffen und die Koordination zwischen den derzeit für Krypto-Angelegenheiten zuständigen Abteilungen zu verbessern.
Der Schritt unterstreicht die zunehmende Bedeutung einer sicheren Infrastruktur im Umgang der Regierung mit digitalen Vermögenswerten, da die Behörden sich den Herausforderungen eines sich entwickelnden Krypto-Ökosystems stellen.
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