Strategie ist nur eine "Bitcoin-Bewertung" von investmentgradem Niveau entfernt, und eine Lockerung der Kreditratings könnte den Markt um das Fünffache bewegen

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Gate News Nachrichten, 23. März, hat Jeff Walton, Chief Risk Officer von Strive (ASST), öffentlich erklärt, dass sich die Bewertung von Bitcoin durch Kreditrating-Agenturen ändern könnte. Wenn die Bewertungskriterien angepasst werden, könnte Strategy (MSTR) von einer Ramsch- zu einer Investmentqualität aufsteigen. Er ist der Ansicht, dass das derzeitige Mainstream-Ratingsystem eine große Lücke bei der Preisfindung von Bitcoin aufweist. Sobald diese geschlossen ist, wird sich die Stellung digitaler Kapitalien im Kreditmarkt grundlegend verändern.

Die US-Rating-Agentur Standard & Poor’s bewertet derzeit den Wert von Bitcoin in den Bilanzen der Unternehmen auf null. Unternehmen, die Dividenden zahlen oder Schulden tilgen, müssen ihre Finanzplanung auf der Annahme basieren, dass Bitcoin keinen Wert hat. Im Oktober 2025 vergab S&P an Strategy ein Rating von B-, das im Dezember mit stabilem Ausblick bestätigt wurde. Die Agentur stellte fest, dass Strategy zwar über mehr als 761.000 Bitcoin im Wert von etwa 53 Milliarden US-Dollar verfügt, jedoch eine zu hohe Konzentration im Geschäft besteht und die Dollar-Liquidität gering ist.

Walton betonte, dass Strategy, wenn Ratingagenturen beginnen, Bitcoin höher als null zu bewerten, problemlos in den Investmentbereich aufsteigen könnte. Dieser Wandel ist entscheidend, da der Markt für US-Investment-Grade-Anleihen etwa fünfmal so groß ist wie der für High-Yield-Anleihen. Sobald Strategy den Investment-Status erreicht, kann es Zugang zu großen Kapitalquellen wie Pensionsfonds, Versicherungen, Investment-Grade-Anleihenfonds, Indexfonds und Bankensicherheiten erhalten.

Er führte als Beispiel die jüngsten Emissionen im Technologiesektor an: Google hat 32 Milliarden US-Dollar, Amazon 37 Milliarden, Oracle 25 Milliarden und Honeywell 16 Milliarden US-Dollar aufgenommen, allesamt zu niedrigen Investment-Grade-Zinsen. Walton ist der Ansicht, dass Strategy durch den Eintritt in diesen Bereich die Bitcoin-Positionen mit geringeren Kapitalkosten beschleunigen kann. Er erwähnte auch, dass traditionelle BBB-Unternehmensanleihen oft auf ungetesteten Cashflows basieren, während die Beteiligung digitaler Kapitalien das Risiko-Preissystem im Kreditmarkt neu gestalten könnte.

Besonders bemerkenswert ist, dass Strive selbst aktiv in den Markt eingreift. Am 11. März investierte das Unternehmen 50 Millionen US-Dollar in die Vorzugsaktien von Strategy (STRC), was mehr als einem Drittel seiner Gesamtvermögenswerte entspricht. Diese Anlage bringt eine Rendite von etwa 11,5 %. Derzeit hält Strive rund 13.628 Bitcoin und verwaltet über 2,5 Milliarden US-Dollar Vermögen durch Tochtergesellschaften. Das nächste Vorgehen der Rating-Agenturen wird ein wichtiger Indikator dafür sein, ob digitales Kapital wirklich in den Mainstream-Kreditmarkt eintreten kann.

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