Gate News Nachrichten zufolge, berichten mehrere Medien, dass Elon Musk darüber nachdenkt, bei der ersten öffentlichen Aktienemission (IPO) von SpaceX bis zu 30 % der Anteile an Privatanleger zu vergeben, was deutlich höher ist als die übliche Quote von 5 % bis 10 % bei traditionellen IPOs. Dieses Design wird als Möglichkeit gesehen, die große Fangemeinde und die Gruppe der Privatanleger zu nutzen, um eine stabilere Nachfrage für den Handel nach dem Börsengang zu gewährleisten.
Im Hinblick auf die Underwriting-Struktur verfolgt SpaceX eine individuellere Vorgehensweise. Die Bank of America wird sich hauptsächlich an wohlhabende Kunden in den USA richten, während Morgan Stanley über seine Einzelhandelskanäle Aufträge von Privatanlegern bearbeitet; die internationalen Märkte werden von Institutionen wie UBS und Citigroup betreut. Das Unternehmen hat nicht das traditionelle Bieterverfahren der Banken verwendet, sondern die Funktionen verschiedener Institutionen aufgeteilt, um die Kontrolle über den Emissionsprozess zu verbessern.
Der Markt erwartet allgemein, dass das IPO-Volumen bis zu 75 Milliarden USD betragen könnte, bei einer Unternehmensbewertung von fast 1,75 Billionen USD, was es zu einem der größten IPOs in der Geschichte machen würde. Informierte Quellen berichten, dass SpaceX plant, im April 2026 mit der Kommunikation über die Investoren-Roadshow zu beginnen und möglicherweise bereits einen vertraulichen Antrag auf Börsenzulassung vorbereitet hat.
Während der Vorbereitung auf den Börsengang nimmt Musk auch Anpassungen in seinem Unternehmenssystem vor. Berichten zufolge hat SpaceX nach der Integration mit xAI Entlassungen eingeleitet und Teile des Managements gewechselt, um die Kostenstruktur zu optimieren und die Rentabilität zu steigern, um den finanziellen Erwartungen des öffentlichen Marktes gerecht zu werden.
Bemerkenswert ist, dass dieses IPO insbesondere langfristige Investoren ansprechen wird, darunter Family Offices und private Kapitalgeber, die SpaceX schon länger beobachten, und gleichzeitig die Markenwirkung von Tesla und Starlink nutzen, um die Teilnahme von Privatanlegern zu erhöhen. Dieses Modell zielt darauf ab, das Risiko kurzfristiger Handelsvolatilität zu senken und die Stabilität der Aktionärsstruktur zu verbessern.
Obwohl der Zeitpunkt und das endgültige Volumen des IPOs noch nicht vollständig festgelegt sind, zeigt die hohe Quote an Zuteilungen für Privatanleger und die differenzierte Underwriting-Aufteilung, dass SpaceX versucht, den traditionellen Weg von Technologieunternehmen beim Börsengang zu durchbrechen. Sollte diese Strategie erfolgreich sein, könnte sie eine Vorbildwirkung auf zukünftige IPO-Modelle großer Technologieunternehmen haben.