Fujitsu bringt einen Service zur digitalen Transformation mit Anwendungen für generative KI auf den Markt und analysiert veraltete Systeme, um automatisch Quellcode-Dokumentationen zu erstellen

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Fujitsu kündigt die Einführung von Fujitsu Application Transformation (Fujitsu-Anwendungsmodernisierungsservice) an, der auf der generativen KI-Plattform Fujitsu Kozuchi (Fujitsu-Hammer) basiert. Der Service nutzt generative-KI-Technologien, um den Quellcode älterer Systeme (Legacy System) wie COBOL automatisch zu analysieren und Design-Dokumente zu erstellen. Dadurch wird der früher äußerst zeitaufwendige manuelle Analyseprozess erheblich vereinfacht, und Unternehmen können die Effizienz ihrer Modernisierungs-Transformationen steigern. Der Service wird ab sofort im SaaS-Modell offiziell für Unternehmen weltweit angeboten.

Fujitsu Generative-KI-Plattform „Fujitsu Kozuchi“ steht im Fokus: Entwicklungszeit verkürzen

Dieser neue Service von Fujitsu richtet sich vor allem an veraltete, in Unternehmen schwer zu wartende Altsysteme (Legacy System). Dabei wird die generative-KI-KI-Plattform namens Fujitsu Kozuchi (Fujitsu-Hammer) eingesetzt, um die bisher von Ingenieur*innen manuell durchgeführte Codeanalyse- und Dokumentationsarbeit zu automatisieren. Laut den von Fujitsu bereitgestellten Daten kann der Service die Erstellungszeit von Design-Dokumenten um etwa 97 % verkürzen. Im Vergleich zu früherer reiner Handarbeit oder der Nutzung generischer generativer KI löst diese Technologie die Probleme, dass es bei älteren Programmiersprachen (z. B. COBOL) hohe Verständnishürden und hohen Zeitaufwand gibt, indem sie standardisierte Analyseprozesse nutzt. So können Unternehmen ihre vorhandenen Systemarchitekturen und -eigenschaften schneller erfassen und damit die Grundlage für nachfolgende Systemmigrationen oder Modernisierungstransformationen schaffen.

Wie lassen sich KI-Halluzinationen lösen?

Um sicherzustellen, dass die ausgegebenen technischen Dokumente präzise sind, kombiniert Fujitsu Wissensgraphen (Knowledge Graph) mit Retrieval-Augmented Generation (Retrieval-Augmented Generation, RAG). Dieses auf die Softwareentwicklung optimierte RAG-Verwaltungsverfahren kann aus großen Mengen Quellcode zuverlässig zusammenhängende Informationen extrahieren und so das Risiko von Halluzinationen (Hallucination) generativer KI vermeiden. Technische Daten zeigen, dass diese Methode die Vollständigkeit der Informationen auf 95 % erhöht und Informationsauslassungen vorbeugt. Durch die Zusammenarbeit beim Aufbau eines Asset-Wissensgraphen und großer Sprachmodelle (LLM) werden die erzeugten Design-Dokumente in der Lesbarkeit im Vergleich zu traditionellen Methoden um 60 % verbessert und lösen wirksam die Herausforderungen beim Codeverständnis bei komplexer Logik.

Welche konkreten Funktionen gibt es für Softwareanalyse und Visualisierung?

Der Service besteht aus zwei zentralen Bestandteilen: Zuerst ist da „Softwareanalyse und Visualisierung“. Diese Funktion kann automatisch Softwarekarten erstellen, um die Funktionsstruktur von Anwendungen anschaulich darzustellen, alle Programmiersprachen zu klassifizieren, redundante oder ähnliche Quellcodes zu identifizieren und dadurch die Schwierigkeitsstufe zu bewerten, mit der ein System in eine offene Umgebung migriert werden kann. Zweitens ist „Reverse Engineering von Softwaredesign-Dokumenten“ vorgesehen. Dieser Teil konzentriert sich darauf, Logik aus bestehenden Assets zu extrahieren und leicht lesbare Dokumente zu erzeugen. Durch diesen kombinierten Ansatz können Unternehmen nicht nur die Struktur einer „Black-Box“-Anwendung visualisieren, sondern auch hochwertige technische Dokumente erhalten. Das ist für Branchen wie Finanzwesen und Einzelhandel mit geringer Verfügbarkeit von ursprünglichen Designunterlagen oder mit Personalausfällen bei Entwicklern von besonders hohem praktischem Wert.

Fujitsu plant, diese Technologie ab dem 30. März 2026 in Japan per Software as a Service (SaaS) bereitzustellen und die Funktionen ab dem Geschäftsjahr 2026 schrittweise auszubauen. Zukünftige Entwicklungsschwerpunkte umfassen die Umstrukturierung vorhandener Quellcodes (Refactoring), das automatische Umschreiben von Code sowie anschließende Betriebs- und Wartungsunterstützung. Darüber hinaus plant das Forschungsteam die Einführung interaktiver Funktionen, sodass Entwickler*innen mit der KI kommunizieren können, um Anwendungsanforderungen zu verifizieren oder die Auswirkungen von Codeänderungen zu bewerten.

Dieser Artikel „Fujitsu startet generative KI-Anwendungs-Transformationsdienst; analysiert alte Systeme und erzeugt automatisch Quellcode-Dokumente“ wurde zum frühesten Zeitpunkt veröffentlicht in Kettennachrichten ABMedia.

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