LINE-Konto wurde gehackt: Die Verbreitung der Schadenslage nimmt zu! Wird die Sprachbox ein Einfallstor für die Cybersicherheit sein? Überprüfe schnell, ob die fünf wichtigsten Schutzmaßnahmen aktiviert wurden

CryptoCity

In Taiwan kommt es zu Vorfällen, bei denen LINE-Konten gehackt werden; betroffen sind vor allem Nutzer von Taiwan Mobile (Taiwan da ge da). Gerüchten zufolge nutzen Hacker ein Sprachmailbox-System, bei dem die Passwörter nicht geändert wurden, um die Verifizierungscodes abzufangen. Offiziell wird derzeit die Untersuchung eingeleitet; die Bevölkerung wird dazu aufgerufen, schnell das Passwort zu ändern und die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren, um die Cybersicherheit zu schützen.

LINE-Account-Hack-Wellen wegen Vorfällen, Taiwan Mobile und LINE ermitteln in der Sache

Seit dem Abend des 31. März 2026 kam es auf vielen sozialen Plattformen in Taiwan vermehrt zu Berichten zahlreicher Nutzer, dass bei ihren LINE-Konten plötzlich Anomalien aufgetreten seien.

Viele Bürger geben an, dass ihre Konten ohne eigenes Zutun plötzlich zwangsabgemeldet wurden und sie sich anschließend vollständig nicht mehr erneut einloggen konnten. In dieser Zeit erhält das Handy sogar unklare SMS mit Verifizierungscodes, und bei den meisten Opfern, deren LINE-Konten gehackt wurden, handelt es sich um Nutzer von Taiwan Mobile.

Dazu erklärte LINE offiziell gegenüber dem Medienbericht „Nownews 今日新聞“, dass man eine Untersuchung gegen die Probleme mit dem Account-Diebstahl gestartet habe, die von Nutzern gemeldet wurden, und dass man die gesamte Cybersicherheitslage der Plattform weiterhin eng überwachen werde.

Taiwan Mobile begründete derweil, dass man nach erster Prüfung festgestellt habe, dass die überwiegend betroffenen Personen wahrscheinlich Nutzer der Taiwan-Star-Telefonie-Services seien, also Nutzer, die vor der Zusammenlegung waren; das derzeitige Betriebsteam sei bereits dabei, das Problem zu bearbeiten, und habe diese Nutzer proaktiv dazu aufgefordert, das voreingestellte Passwort für ihre Sprachmailbox zu ändern.

Gerüchten zufolge ist die Sprachmailbox eine Sicherheitslücke; auch ein Security-Unternehmen liefert eine Analyse

Zur Frage, wie Hacker in großem Umfang Konten der Bevölkerung angreifen konnten, geht man in den sozialen Medien allgemein davon aus, dass die Sprachmailbox-Funktion der Telekommunikationsanbieter die Hauptangriffsstelle darstelle.

Xindun Cybersicherheit erklärte gegenüber „Nownews 今日新聞“, dass die Angreifer keine komplizierte Technik verwendet hätten, sondern schlicht die Gewohnheit vieler ausnutzten, die Sprachmailbox nie auszuschalten und nie das voreingestellte Passwort der Sprachmailbox zu ändern.

Beschreibt man das Szenario, in dem die Sprachmailbox angegriffen wird, gehen die Hacker in erster Linie automatisierte Programme durch, geben die Mobiltelefonnummern der Nutzer ein und versuchen, sich in LINE einzuloggen. In diesem Moment sendet das System automatisch SMS-Verifizierungscodes. Wenn die Angreifer anschließend die Funktion der Sprachverifizierung wählen, ruft das System die Nummer an und gibt das Passwort per Telefon durch.

Wenn die Bürger diesen Anruf verpassen, werden die Sprachmitteilungen, einschließlich des Verifizierungscodes, in die Sprachmailbox des Telekommunikationsanbieters übertragen. Da viele Nutzerpasswörter für die Mailbox weiterhin den werkseitigen Standard 0000 oder 1234 beibehalten, müssen die Hacker nur die Fernabhör-Hotline anrufen, die Teilnehmernummer und das voreingestellte Passwort eingeben, um so den Verifizierungscode zu erhalten und sich einzuloggen – wodurch sie den ursprünglichen Nutzer aus dem Konto drängen.

Nachdem die Hacker die Konten übernommen haben, nutzen sie typischerweise die Vertrauensbeziehung innerhalb von Familie und Freundeskreis, um Nachrichten über geliehene Kredite oder Anlagebetrugsmailings zu versenden; auch diese echten Konten werden dabei leicht zu Sprungbrettern für Geldwäsche durch ausländische kriminelle Gruppierungen.

Allerdings haben weder LINE noch Taiwan Mobile die oben erwähnte Aussage über die Sprachmailbox-Lücke bisher bestätigt; es ist erforderlich, die Ergebnisse der Untersuchung abzuwarten, um dies endgültig zu bestätigen.

5 Schutzmaßnahmen, damit LINE-Konten sicherer sind

Obwohl der genaue Grund für die Diebstahlvorfälle bei LINE noch nicht veröffentlicht wurde, können die Bürger dennoch einige grundlegende Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit des Kontos zu erhöhen:

👉 Sprachmailbox-Passwort schließen oder ändern

Wenn Sie befürchten, dass die Sprachmailbox zur Schwachstelle wird, können Sie über die App des Telekommunikationsanbieters oder über die Hotline den Sprachmailbox-Dienst vollständig deaktivieren oder das Passwort in eine Kombination mit ausreichender Komplexität ändern, um den Kanal für Fernabhören zu unterbinden.

👉 Zwei-Schritt-Verifizierung aktivieren und Konto binden

Unbedingt die Zwei-Schritt-Verifizierung in der LINE-App selbst aktivieren. LINE empfiehlt den Nutzern, in die Einstellungsseite zu gehen, zu prüfen, ob die persönliche Telefonnummer und E-Mail-Adresse vollständig eingerichtet sind, und darüber hinaus die speziellen Konten von Apple oder Google zusätzlich zu binden, um sicherzustellen, dass man im Falle eines Unfalls über mehrere Authentifizierungswege das ursprüngliche Konto wiederherstellen kann.

👉 Unbekannte Verifizierungsanrufe jederzeit beachten

Wenn Nutzer in letzter Zeit feststellen, dass auf ihrem Handy ein nicht angenommenes unbekanntes Verifizierungstelefon angezeigt wird, sollten sie sofort in die Sprachmailbox einloggen, um nachzusehen. Falls eine ungewöhnliche Sprachnachricht vorhanden ist, muss sie umgehend gelöscht und das Passwort geändert werden. Wenn es leider bereits zu einem Diebstahl gekommen ist, sollte der Betroffene zuerst die Passworthürde der Sprachmailbox schließen und dann die weiteren Schritte zur Kontoerstellung oder Wiederherstellung durchführen, um nicht in einen Kreislauf zu geraten, in dem das Konto immer wieder gehackt wird.

👉 Zugriffsrechte für Geräte beim Login anpassen

Gehen Sie in die Einstellungsseite der LINE-App für „Mein Konto“ und schalten Sie die Option „Zulassen, dass man sich von anderen Geräten aus anmeldet“ vorübergehend aus. So kann verhindert werden, dass Hacker von einem Computer oder Tablet aus versuchen, sich anzumelden. Wenn Sie die Desktop-Version nutzen, können Sie die Option zwar beibehalten, müssen dann jedoch die Funktion „Mit Passwort anmelden“ deaktivieren und stattdessen nur das Einloggen per QR-Code-Scan über das Smartphone erlauben, um den Schutz beim Login deutlich zu erhöhen.

👉 Keine unbekannten Links anklicken

Klicken Sie keine unbekannten Phishing-SMS und keine Links in Phishing-Links an und geben Sie auf fremden Websites keine vertraulichen Informationen wie LINE-Konto-Passwörter preis.

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