Gate News Nachricht, am 1. April hat der Kryptografieforscher Antonio Sanso von der Ethereum Foundation auf der EthCC[9]-Konferenz die neuesten Fortschritte bei der quantenresistenten Ausrichtung von Ethereum aktualisiert. Er wies darauf hin, dass Quantencomputer Mitte der 2030er-Jahre eine reale Bedrohung für den ECDSA-Signaturalgorithmus darstellen könnten. Ethereum hat derzeit etwa 20% der Vorbereitungen auf die Post-Quantum-Ära abgeschlossen und plant, zwischen 2028 und 2032 durch das Lean-Ethereum-Upgrade eine umfassende Quantenresistenz zu erreichen. Die wichtigste derzeitige technische Herausforderung ist das Problem der Signaturgröße: Selbst die leichteste Post-Quantum-Signaturalgorithmus wie Falcon haben eine Signaturgröße, die immer noch mehr als das 10-fache von ECDSA beträgt. Eine direkte Verifikation von lattice-basierten Signaturen in Solidity ist aufgrund der Gas-Kosten extrem teuer. Dafür hat das Forschungsteam zwei zentrale technische Pfade festgelegt: Erstens ermöglicht der Ansatz der Account-Abstract-Funktion, dass Nutzer die Wallet-Signaturalgorithmen auf eine Post-Quantum-Lösung umstellen können, ohne das zugrunde liegende Protokoll ändern zu müssen. Zweitens wird LeanVM eingeführt, um komplexe Hash-Berechnungen zu verarbeiten, und es wird in Kombination mit Zero-Knowledge-Proofs verifiziert, dass der Inhaber einer Adresse die Besitzrechte an der Adress-Mnemonik hat, um die Assets während des Migrationsprozesses abzusichern. Antonio Sanso erklärte, dass er ab Februar 2026 die zweiwöchentlichen ACD-Sondertreffen für Post-Quantum leiten werde. Derzeit sind bereits experimentelle Post-Quantum-Testnetze für Konsens-Clients wie Lighthouse und Grandine live.