Wenn Sie ein Anfänger im Forex-Markt sind, ist die Wahl des richtigen Währungspaares der erste wichtige Schritt auf dem Weg zum Erfolg. Nicht alle Paare sind für jeden geeignet, da jedes Paar einzigartige Eigenschaften, Risiken und Volatilitätsniveaus aufweist.
Warum bestimmen Forex-Währungspaare die Trading-Leistung?
Forex-Währungspaare bestehen aus einer Basiswährung und einer Vergleichswährung. Zum Beispiel bedeutet EUR/USD, dass der Preis angibt, wie viel US-Dollar 1 Euro wert ist. Diese Wechselkurse sind ständig in Bewegung und ändern sich aufgrund wirtschaftlicher Ereignisse, Entscheidungen der Zentralbanken und politischer Situationen.
Die Bewegungen der Währungspaare werden in Pips (Percentage in Points) gemessen, was Tradern hilft, Gewinne und Verluste zu bewerten. Wichtige Faktoren wie Zinsdifferenzen, Inflation, Beschäftigungsdaten und BIP-Wachstum beeinflussen die Kursbewegungen direkt.
Arten von Währungspaaren: Risiko und Liquidität erkennen
Der Forex-Markt umfasst drei Haupttypen von Paaren:
Hauptwährungspaare (Major Pairs) – bestehen aus dem US-Dollar und anderen Hauptwährungen. Sie sind am liquidesten, haben enge Spreads und werden durch globale Wirtschaftsnachrichten angetrieben.
Nebenwährungspaare (Minor Pairs) – bestehen aus Hauptwährungen ohne den US-Dollar, z.B. EUR/GBP. Sie sind volatiler und haben breitere Spreads.
Exotische Paare (Exotic Pairs) – beinhalten Währungen von Schwellenländern, sind am volatilsten und haben die breitesten Spreads.
Währungspaar
Liquidität
Durchschnittliche Pips
Volatilität
Geeignet für
EUR/USD
Sehr hoch
70-90
Mittel
Anfänger
USD/JPY
Hoch
50-70
Mittel
Asien-Trader
GBP/USD
Hoch
90-110
Hoch
Erfahrene Trader
USD/CHF
Hoch
50-70
Niedrig
Stabilitätsliebhaber
AUD/USD
Mittel
60-80
Hoch
Rohstoff-Follower
5 Hauptwährungspaare, die Trader verstehen sollten
EUR/USD: Euro-Dollar (Königin des Marktes)
Das meistgehandelte Währungspaar weltweit, spiegelt die Wirtschaft der Eurozone und der USA wider. Es wird stark durch die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Federal Reserve (Fed) beeinflusst.
Warum wählen: Angemessene Volatilität, enge Spreads, viele Wirtschaftsnews – ideal für Anfänger.
Beste Handelszeit: 08:00–16:00 GMT (Überschneidung London und New York)
USD/JPY: US-Dollar-Yen (Stabilität in Asien)
Stark mit dem asiatischen Markt verbunden, getrieben durch Zinsdifferenzen zwischen Fed und Bank of Japan (BoJ). Der Yen gilt als “sicherer Hafen”, den Trader in Zeiten der Unsicherheit bevorzugen.
Warum wählen: Volatilität geeignet für mittelfristiges Trading, ideal für die asiatische Session.
Beste Handelszeit: 23:00–03:00 GMT (Tokio-Session)
GBP/USD: Pfund-Dollar (Hohe Volatilität, große Chancen)
Das “Cable” genannte Paar hat eine lange Geschichte, bekannt für starke Schwankungen und politische Ereignisse wie Brexit.
Warum wählen: Hohe Gewinnchancen, geeignet für mittlere bis erfahrene Trader, häufige Nachrichten.
Beste Handelszeit: 07:00–16:00 GMT (London-Session)
USD/CHF: US-Dollar-Franken (Absicherung)
Der Schweizer Franken ist eine weitere “sichere” Währung. Das Paar ist stabil und eignet sich für Trader, die niedrige Volatilität bevorzugen.
Warum wählen: Sicherheit, ruhige Märkte bei Turbulenzen.
Beste Handelszeit: 07:00–16:00 GMT (Europa- und NY-Session)
AUD/USD: Australischer Dollar (klassischer Rohstoff-Trade)
Der AUD ist eng mit den Rohstoffpreisen verbunden, insbesondere Gold und Eisenerz. Die Handelsbeziehungen zu China beeinflussen den Kurs stark.
Warum wählen: Für Trader, die Rohstofftrends verfolgen.
Beste Handelszeit: 00:00–04:00 GMT (Asien-Session)
Nebenwährungspaare und exotische Paare
USD/CAD: US-Dollar-Canadian Dollar (Öl und Liquidität)
Dieses Paar, bekannt als “Loonie”, wird stark vom Ölpreis beeinflusst, da Öl Kanadas Hauptexport ist.
Warum wählen: Zusammenhang mit Ölpreisen, mittlere Volatilität.
Beste Handelszeit: 12:00–20:00 GMT (NY-Session)
EUR/GBP: Euro-Pfund (Europa-Beziehung)
Weniger volatil als GBP/USD, aber empfindlich gegenüber europäischen Wirtschafts- und Politereignissen.
Warum wählen: Mittlere Volatilität, für europäische “sichere” Trades.
Beste Handelszeit: 07:00–16:00 GMT (London-Session)
NZD/USD: Neuseeland-Dollar (Milch und Rohstoffe)
Der “Kiwi” ist mit globalen Milchpreisen verbunden, da Neuseeland ein großer Milchexporteur ist.
Beste Handelszeit: 01:00–08:00 GMT (Asien-Session)
Währungspaare passend auswählen: Wichtige Tipps
Für Anfänger
Beginnen Sie mit EUR/USD oder USD/JPY – mittlere Volatilität, hohe Liquidität, viele Wirtschaftsindikatoren, leicht vorhersehbar, viele Lernressourcen.
Für Volatilitätsjäger
GBP/USD bietet größere Bewegungen, erfordert aber gutes Risikomanagement.
Für asiatische Trader
USD/JPY und AUD/USD sind ideal, da die besten Handelszeiten in der asiatischen Session liegen und die Wirtschaftsdaten eng verbunden sind.
Für risikoaverse Trader
USD/CHF und USD/HKD bieten Stabilität und Sicherheit bei Marktschwankungen.
Wichtige Faktoren vor der Wahl eines Währungspaares
Marktverständnis: Wählen Sie Paare, bei denen Sie leicht Nachrichten und Indikatoren verfolgen können.
Handelszeiten: Entscheiden Sie sich für Paare, die während Ihrer aktiven Zeiten am liquiden sind.
Handelsstrategie: Passen Sie das Paar an Ihren Trading-Stil an (Kurzfrist, Langfrist, Swing).
Risiko: Verstehen Sie Spreads, Volatilität und Risiken.
Kapital: Investieren Sie nur mit dem Kapital, das Sie sich leisten können zu verlieren, und vermeiden Sie übermäßige Hebelwirkung bei volatilen Paaren.
Fazit: Forex-Währungspaare in einer sich wandelnden Welt
Jedes Währungspaar erzählt eine Geschichte über Wirtschaft, Politik und Marktstimmung durch Kursbewegungen. Die richtige Wahl des Paars ist entscheidend für Ihren Erfolg als Trader.
Egal, ob Sie Anfänger oder erfahrener Trader sind: Das ständige Aktualisieren wirtschaftlicher Daten, das Verfolgen der Zentralbankpolitik und das Einhalten Ihrer Risikomanagement-Strategie helfen Ihnen, die Chancen des Forex-Marktes effektiv zu nutzen.
Trading birgt Risiken und ist nicht für jeden geeignet. Stellen Sie sicher, dass Sie alle Risiken verstehen, bevor Sie handeln.
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Wählen Sie das Forex-Währungspaar, das zu Ihrem Trading-Stil passt: 10 Paare, die Sie kennen sollten
Wenn Sie ein Anfänger im Forex-Markt sind, ist die Wahl des richtigen Währungspaares der erste wichtige Schritt auf dem Weg zum Erfolg. Nicht alle Paare sind für jeden geeignet, da jedes Paar einzigartige Eigenschaften, Risiken und Volatilitätsniveaus aufweist.
Warum bestimmen Forex-Währungspaare die Trading-Leistung?
Forex-Währungspaare bestehen aus einer Basiswährung und einer Vergleichswährung. Zum Beispiel bedeutet EUR/USD, dass der Preis angibt, wie viel US-Dollar 1 Euro wert ist. Diese Wechselkurse sind ständig in Bewegung und ändern sich aufgrund wirtschaftlicher Ereignisse, Entscheidungen der Zentralbanken und politischer Situationen.
Die Bewegungen der Währungspaare werden in Pips (Percentage in Points) gemessen, was Tradern hilft, Gewinne und Verluste zu bewerten. Wichtige Faktoren wie Zinsdifferenzen, Inflation, Beschäftigungsdaten und BIP-Wachstum beeinflussen die Kursbewegungen direkt.
Arten von Währungspaaren: Risiko und Liquidität erkennen
Der Forex-Markt umfasst drei Haupttypen von Paaren:
Hauptwährungspaare (Major Pairs) – bestehen aus dem US-Dollar und anderen Hauptwährungen. Sie sind am liquidesten, haben enge Spreads und werden durch globale Wirtschaftsnachrichten angetrieben.
Nebenwährungspaare (Minor Pairs) – bestehen aus Hauptwährungen ohne den US-Dollar, z.B. EUR/GBP. Sie sind volatiler und haben breitere Spreads.
Exotische Paare (Exotic Pairs) – beinhalten Währungen von Schwellenländern, sind am volatilsten und haben die breitesten Spreads.
5 Hauptwährungspaare, die Trader verstehen sollten
EUR/USD: Euro-Dollar (Königin des Marktes)
Das meistgehandelte Währungspaar weltweit, spiegelt die Wirtschaft der Eurozone und der USA wider. Es wird stark durch die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Federal Reserve (Fed) beeinflusst.
Warum wählen: Angemessene Volatilität, enge Spreads, viele Wirtschaftsnews – ideal für Anfänger.
Beste Handelszeit: 08:00–16:00 GMT (Überschneidung London und New York)
USD/JPY: US-Dollar-Yen (Stabilität in Asien)
Stark mit dem asiatischen Markt verbunden, getrieben durch Zinsdifferenzen zwischen Fed und Bank of Japan (BoJ). Der Yen gilt als “sicherer Hafen”, den Trader in Zeiten der Unsicherheit bevorzugen.
Warum wählen: Volatilität geeignet für mittelfristiges Trading, ideal für die asiatische Session.
Beste Handelszeit: 23:00–03:00 GMT (Tokio-Session)
GBP/USD: Pfund-Dollar (Hohe Volatilität, große Chancen)
Das “Cable” genannte Paar hat eine lange Geschichte, bekannt für starke Schwankungen und politische Ereignisse wie Brexit.
Warum wählen: Hohe Gewinnchancen, geeignet für mittlere bis erfahrene Trader, häufige Nachrichten.
Beste Handelszeit: 07:00–16:00 GMT (London-Session)
USD/CHF: US-Dollar-Franken (Absicherung)
Der Schweizer Franken ist eine weitere “sichere” Währung. Das Paar ist stabil und eignet sich für Trader, die niedrige Volatilität bevorzugen.
Warum wählen: Sicherheit, ruhige Märkte bei Turbulenzen.
Beste Handelszeit: 07:00–16:00 GMT (Europa- und NY-Session)
AUD/USD: Australischer Dollar (klassischer Rohstoff-Trade)
Der AUD ist eng mit den Rohstoffpreisen verbunden, insbesondere Gold und Eisenerz. Die Handelsbeziehungen zu China beeinflussen den Kurs stark.
Warum wählen: Für Trader, die Rohstofftrends verfolgen.
Beste Handelszeit: 00:00–04:00 GMT (Asien-Session)
Nebenwährungspaare und exotische Paare
USD/CAD: US-Dollar-Canadian Dollar (Öl und Liquidität)
Dieses Paar, bekannt als “Loonie”, wird stark vom Ölpreis beeinflusst, da Öl Kanadas Hauptexport ist.
Warum wählen: Zusammenhang mit Ölpreisen, mittlere Volatilität.
Beste Handelszeit: 12:00–20:00 GMT (NY-Session)
EUR/GBP: Euro-Pfund (Europa-Beziehung)
Weniger volatil als GBP/USD, aber empfindlich gegenüber europäischen Wirtschafts- und Politereignissen.
Warum wählen: Mittlere Volatilität, für europäische “sichere” Trades.
Beste Handelszeit: 07:00–16:00 GMT (London-Session)
NZD/USD: Neuseeland-Dollar (Milch und Rohstoffe)
Der “Kiwi” ist mit globalen Milchpreisen verbunden, da Neuseeland ein großer Milchexporteur ist.
Warum wählen: Carry-Trade-Möglichkeiten, gute Volatilität.
Beste Handelszeit: 00:00–04:00 GMT und 12:00–16:00 GMT
USD/CNY: US-Dollar-Yuan (Chinas Wirtschaft)
Stark kontrolliert durch die People’s Bank of China, beeinflusst durch Handelspolitik, Wirtschaftsdaten und offizielle Leitlinien.
Warum wählen: Für Beobachter der chinesischen Wirtschaft.
Beste Handelszeit: 01:00–09:00 GMT (Asien-Session)
USD/HKD: US-Dollar-Hongkong-Dollar (Stabilität)
Der HKD ist an den USD gebunden, was geringe Volatilität bedeutet und für risikoaverse Trader geeignet ist.
Warum wählen: Geringe Schwankungen, stabile Renditen.
Beste Handelszeit: 01:00–08:00 GMT (Asien-Session)
Währungspaare passend auswählen: Wichtige Tipps
Für Anfänger
Beginnen Sie mit EUR/USD oder USD/JPY – mittlere Volatilität, hohe Liquidität, viele Wirtschaftsindikatoren, leicht vorhersehbar, viele Lernressourcen.
Für Volatilitätsjäger
GBP/USD bietet größere Bewegungen, erfordert aber gutes Risikomanagement.
Für asiatische Trader
USD/JPY und AUD/USD sind ideal, da die besten Handelszeiten in der asiatischen Session liegen und die Wirtschaftsdaten eng verbunden sind.
Für risikoaverse Trader
USD/CHF und USD/HKD bieten Stabilität und Sicherheit bei Marktschwankungen.
Wichtige Faktoren vor der Wahl eines Währungspaares
Fazit: Forex-Währungspaare in einer sich wandelnden Welt
Jedes Währungspaar erzählt eine Geschichte über Wirtschaft, Politik und Marktstimmung durch Kursbewegungen. Die richtige Wahl des Paars ist entscheidend für Ihren Erfolg als Trader.
Egal, ob Sie Anfänger oder erfahrener Trader sind: Das ständige Aktualisieren wirtschaftlicher Daten, das Verfolgen der Zentralbankpolitik und das Einhalten Ihrer Risikomanagement-Strategie helfen Ihnen, die Chancen des Forex-Marktes effektiv zu nutzen.
Trading birgt Risiken und ist nicht für jeden geeignet. Stellen Sie sicher, dass Sie alle Risiken verstehen, bevor Sie handeln.