Ethereum-Handelsvolumen erreicht Rekordhoch und löst Sicherheitswarnungen aus! Hacker nutzen "Dust-Attacken", um Transaktionsdaten zu erhöhen – Hinter dem Boom verbirgt sich eine versteckte Gefahr

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Ethereum-Handelsvolumen erreicht kürzlich einen historischen Höchststand, doch die Krypto-Community warnt davor, dass hinter diesem plötzlichen Anstieg an Transaktionen eine Vielzahl von „Dust-Attacken“ verborgen sind, die die Sicherheit der Nutzerfonds bedrohen.
(Frühwarnung: Signale vor dem Ethereum-Boom? Transaktionsvolumen erreicht historischen Höchststand, Gebühren sind jedoch die niedrigsten aller Zeiten)
(Hintergrund: Meinung: Warum ich Ethereum derzeit nicht positiv sehe)

Inhaltsverzeichnis

  • Die „dunkle Seite“ des plötzlichen Anstiegs des Transaktionsvolumens: Address Poisoning und Dust-Attacken
    • Anonymisierung und präzise Nachfolgeangriffe
    • Täuschung durch Ähnlichkeit von Adressen
    • Malicious Tokens oder Verträge, die Wallets leeren
  • Empfehlungen zum Schutz der Nutzer

In letzter Zeit hat das Ethereum-Hauptnetz ein neues Rekordhoch beim Transaktionsvolumen erreicht. Laut On-Chain-Daten wurden am 16. Januar über 2,88 Millionen Transaktionen durchgeführt, was einen Rekord darstellt. Oberflächlich betrachtet wurde dieser Anstieg vom Markt als positives Signal gewertet, das auf eine Erholung des Ethereum-Ökosystems, eine erhöhte Nutzeraktivität und sogar einen möglichen Preisanstieg von ETH hindeutet. Günstige Transaktionskosten sowie die Netzwerkoptimierungen durch den Fusaka-Hardfork haben zudem das Nutzererlebnis verbessert.

Doch der Krypto-Influencer @jason_chen998 wies auf X Plattform darauf hin, dass hinter diesem scheinbar florierenden Transaktionsvolumen ernsthafte Sicherheitsrisiken stecken.

Hinter dem Rekordhoch des Ethereum-Hauptnetz-Transaktionsvolumens stehen die Top 10 Transaktionen, von denen 9 alle durch Hacker verursacht wurden, die wahnsinnig Address Poisoning und Phishing betreiben. Diese Verträge senden alle Minute kleine Beträge an Tausende von Adressen, um Dust-Attacken durchzuführen. Hauptzwecke sind:… https://t.co/PeOuS5IFZI pic.twitter.com/XjoMsyYjVw

— Chen JianJason (@jason_chen998) 20. Januar 2026

Die „dunkle Seite“ des plötzlichen Anstiegs des Transaktionsvolumens: Address Poisoning und Dust-Attacken

Laut Analysen ist einer der Haupttreiber für den jüngsten Anstieg des Ethereum-Transaktionsvolumens nicht die tatsächliche Nachfrage der Nutzer, sondern groß angelegte Address Poisoning- oder Dusting-Attacken. On-Chain-Daten zeigen, dass von den zehn größten Transaktions-Contracts 9 bösartige Verträge sind, die alle Minute winzige Beträge (Dust) an Tausende von Adressen senden.

Ziel dieser Angriffe sind vor allem:

Anonymisierung und präzise Nachfolgeangriffe

Hacker senden kleinen Beträge an viele Wallets, um den Geldfluss nachzuvollziehen, die Beziehungen zwischen Wallets zu analysieren und so die tatsächliche Identität hinter den Adressen zu ermitteln. Dies bereitet den Boden für Phishing- oder Social Engineering-Angriffe.

Täuschung durch Ähnlichkeit von Adressen

Viele Nutzer kopieren beim Überweisen die Adresse aus kürzlich durchgeführten Transaktionen. Hacker generieren schnell gefälschte Adressen, die den ursprünglichen Adressen in den ersten und letzten Zeichen sehr ähnlich sind. Sie senden zunächst kleine Dust-Beträge, um diese in der Transaktionshistorie erscheinen zu lassen, und verleiten die Nutzer so dazu, beim nächsten Mal größere Beträge versehentlich an die Hacker-Adresse zu schicken.

Malicious Tokens oder Verträge, die Wallets leeren

Ein Teil des Dust enthält bösartige Tokens oder Links zu schädlichen Verträgen. Wenn Nutzer mit diesen Transaktionen interagieren, könnten versteckte Codes aktiviert werden, die entweder die Berechtigung erteilen oder das gesamte Wallet-Asset direkt leeren.

Studien zeigen, dass seit dem Fusaka-Upgrade im Dezember 2025 die Gas-Gebühren bei Ethereum deutlich gesunken sind, was die Kosten für groß angelegte Spam-Angriffe extrem niedrig macht und die Profitabilität erhöht.

Nutzer-Schutzempfehlungen

Angesichts dieser versteckten Risiken geben Experten folgende praktische Hinweise zum Schutz:

  • Überprüfen Sie die Überweisungsadressen Wort für Wort, um nicht nur auf das Kopieren von Transaktionshistorien zu vertrauen.
  • Verwenden Sie Hardware-Wallets und aktivieren Sie die Adressbuchfunktion, um nur an Whitelist-Adressen zu senden.
  • Interagieren Sie nicht mit Dust aus unbekannten Quellen (einschließlich Auszahlungen, Approves oder Swaps); ignorieren Sie diese einfach.
  • Widerrufen Sie regelmäßig verdächtige Berechtigungen.
  • Aktivieren Sie die Funktion „Kleine Salden ausblenden“ oder Dust-Schutz im Wallet.
  • Vermeiden Sie es, Wallet-Adressen öffentlich zu machen, um das Risiko eines Angriffs zu verringern.

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