Der Zyklus 2025 bringt einige bemerkenswerte Unterschiede auf dem Markt mit sich.
Früher verzeichnete Bitcoin (BTC) nach jedem Halving starke Kursanstiege, wobei die ersten vier Halving-Zyklen durch Angebotsknappheit und Angebots-Nachfrage-Ungleichgewicht angetrieben wurden. Im Jahr 2025 wurde dieses Muster jedoch durchbrochen, da BTC das Jahr mit einem Rückgang von 6% abschloss.
Diese Divergenz zeigt sich auch deutlich auf dem Altcoin-Markt. Der Index TOTAL3 (Marktkapitalisierung außer BTC und ETH) hat im vierten Jahr in Folge im Vergleich zu Bitcoin abgenommen und schließt eine „Altcoin-Saison“ ab, die in den letzten vier Jahren allmählich verblasst ist.
Quelle: TradingViewDies spiegelt deutlich die zunehmende Einflusskraft von BTC auf den Gesamtmarkt wider.
Aus technischer Sicht ist dies eine plausible Entwicklung. Der Dominanzindex von Bitcoin (BTC.D) ist vier Jahre lang kontinuierlich gestiegen, von etwa 40% im Jahr 2022 auf über 60% im Jahr 2025. Das bedeutet, dass die Marktkapitalisierung von BTC um weitere 100% gestiegen ist, was etwa 900 Milliarden USD entspricht.
Bemerkenswert ist, dass in diesem Zeitraum die gesamte Marktkapitalisierung 1,11 Billionen USD erreichte, was zeigt, dass fast 80% des neuen Kapitals in BTC geflossen sind und die führende Position dieser Kryptowährung festigen. In diesem Kontext stellt sich die Frage, ob die „Altcoin-Saison“ noch immer eine vielversprechende Erscheinung ist.
Rückblickend war der Zyklus 2021 wirklich eine typische Altcoin-Saison.
Im 12-Monats-Chart stieg die Marktkapitalisierung von BTC um 64% und überschritt erstmals die historische Marke von 1 Billion USD. Allerdings übertraf TOTAL3 (Marktkapitalisierung außer BTC und ETH) noch mit einem Anstieg von 541%.
Das Ergebnis war, dass der Altcoin Season Index seinen Höhepunkt erreichte und eine explosive Altcoin-Saison ankündigte, bei der Kapitalströme stark in den breiten Altcoin-Markt flossen. Seitdem hat BTC jedoch allmählich die Kontrolle übernommen. Was hat sich wirklich verändert?
Quelle: TradingView (TOTAL3)Die Antwort liegt darin, dass die Finanzierungsraten für Altcoins stark gestiegen sind.
Mit anderen Worten, die Long-Positionen mit Hebel sind überlastet. Obwohl dies zunächst positiv erscheint, führt es tatsächlich dazu, dass Altcoins in eine Phase starker Volatilität geraten, in der schon eine kleine Bewegung eine Welle von Liquidationen auslösen kann.
Hinzu kommt, dass der BTC.D-Index unaufhörlich steigt, was Altcoins anfälliger für große Marktschwankungen macht. In diesem Zusammenhang ist die Divergenz zwischen Bitcoin und Altcoins kein Zufall, sondern ein Beweis dafür, dass 2021 vielleicht die letzte echte „Altcoin-Saison“ war.
Ông Giáo
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