Der Wettlauf um die Führung der US-Notenbank nimmt eine scharfe Wendung. Kevin Warshs Chancen, der nächste Vorsitzende der Federal Reserve zu werden, sind gestiegen, nachdem Donald Trump angedeutet hat, dass sein Wirtschaftsberater Kevin Hassett wahrscheinlich nicht Jerome Powell nachfolgen wird.
Trump kühlt auf Hassett, Warsh gewinnt an Schwung Laut Daten aus Prediction-Märkten ist Warsh der klare Favorit für die Übernahme des Fed-Vorsitzes, wobei seine Nominierungswahrscheinlichkeit auf etwa 56 % gestiegen ist. Damit liegt der ehemalige Federal Reserve-Gouverneur fest an der Spitze des Feldes.
Der Wandel folgte Trumps Äußerungen bei einer Veranstaltung zur ländlichen Gesundheitspolitik, bei der er Spekulationen über Hassetts Zukunft ansprach. In Bezug auf seinen Top-Wirtschaftsberater sagte Trump, er würde es vorziehen, Hassett in seiner aktuellen Rolle im Weißen Haus zu behalten, wobei er seine starken Kommunikationsfähigkeiten hervorhob. Trump bemerkte auch, dass die aktuellen Fed-Vertreter „nicht sehr viel sprechen“, im Gegensatz zu Hassett, der effektiv kommunizieren könne.
Eine dramatische Kehrtwende Ende 2024 Diese Entwicklung markiert eine bedeutende Umkehrung. Bis Anfang Dezember letzten Jahres war Hassett der dominierende Favorit, Powell zu ersetzen, mit einer Wahrscheinlichkeit von über 80 %. Als das Jahr sich dem Ende zuneigte, wurde das Rennen jedoch enger, und Hassetts Wahrscheinlichkeit sank unter 50 %. Nach Trumps neuesten Äußerungen liegen seine Chancen jetzt bei etwa 16 %. Unterdessen hat sich Warsh stetig an die Spitze gesetzt. Trump hat auch angedeutet, dass er Warsh in Bezug auf die Geldpolitik größtenteils zustimmt, insbesondere hinsichtlich der Notwendigkeit niedrigerer Zinssätze.
Andere Kandidaten bleiben im Spiel Trumps Äußerungen haben auch die Erwartungen an andere Kandidaten neu geformt. Der Federal Reserve-Gouverneur Chris Waller wird von einigen Marktteilnehmern jetzt als eine wahrscheinlichere Wahl als Hassett angesehen, mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 16,2 %. Ein weiterer Name, der Aufmerksamkeit erregt, ist Rick Rieder, der Chief Investment Officer bei BlackRock. Seine Chancen werden auf rund 7 % geschätzt und haben sich verbessert, nachdem er öffentlich die Senkung der Zinssätze auf etwa 3 % unterstützt hat.
Niedrigere Zinsen als gemeinsames Thema Hassett, Waller und Rieder haben alle ihre Unterstützung für niedrigere Zinssätze bekundet, was eng mit Trumps langjähriger Präferenz für eine lockerere Geldpolitik übereinstimmt. Warsh hingegen war öffentlich zurückhaltender bei Rate-Senkungen. Dennoch hat Trump erklärt, dass der ehemalige Fed-Gouverneur seine Ansichten zur Zinspolitik im Großen und Ganzen teilt. Während der Wettkampf um den wichtigsten Posten bei der Fed noch im Gange ist, haben Trumps neueste Signale eindeutig die Dynamik verschoben. Vorerst scheint Kevin Warsh der führende Kandidat zu sein, um die US-G Geldpolitik in den kommenden Jahren zu gestalten.
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