Warum Banken das Krypto-Marktgesetz stillschweigend verzögern

CryptoFrontNews
  • Mike Novogratz sagt, dass parteiübergreifende Unterstützung besteht, aber Banklobbying die Hauptkraft ist, die die Gesetzgebung zur Marktstruktur im Krypto-Bereich blockiert.
  • Banken befürchten, dass Stablecoins Einlagen abziehen könnten, indem sie Renditen bieten, was die Margen schwächt, die an niedrige Konsparersparzinsen gebunden sind.
  • Der eigentliche Kampf findet nicht im Bereich der Regulierungsbehörden statt, sondern darum, wer das Verbrauchergeld kontrolliert, da Stablecoins die Bankeinlagenökonomie herausfordern.

Das in Washington festgefahrene Gesetz zur Marktstruktur im Krypto-Bereich steht vor Widerstand. Galaxy Digital-CEO Mike Novogratz enthüllte, dass Banken nach wie vor das Haupthindernis darstellen. Die Debatte dreht sich um Stablecoins, Einflüsse auf Einlagenflüsse und darum, wer die Ökonomie der Verbrauchersparnisse kontrolliert.

Gesetzgeber sind sich einig, aber Banken wehren sich

Mike Novogratz sagte, er habe einen Tag und eineinhalb in Washington verbracht, um Gesetzgeber zu treffen. Laut Novogratz wollen sowohl demokratische als auch republikanische Senatoren ein Gesetz verabschieden. Er bemerkte, dass die Verhandlungen weiterhin komplex sind, weil mehrere Parteien konkurrierende Interessen vertreten.

Der größte Konfliktpunkt ist jedoch nicht die parteipolitische Uneinigkeit. Stattdessen wies Novogratz auf Druck von großen Banken hin. Er erklärte, dass Banken ihre Bedenken direkt bei Gesetzgebern geäußert haben. Ihr Fokus liegt weiterhin auf Stablecoins und darauf, wie diese Einlagen und die Kreditverfügbarkeit beeinflussen könnten.

Stablecoins und die Debatte um die Einlagenrendite

Laut Novogratz zahlen Banken derzeit Sparern zwischen einem und elf Basispunkten auf Einlagen. Gleichzeitig verdienen Banken etwa 3,5 % bis 4 %, indem sie diese Einlagen bei der Federal Reserve anlegen. Diese Differenz stellt eine wichtige Einnahmequelle für große Finanzinstitute dar.

Allerdings bringen Stablecoins Konkurrenz für diese Einlagen mit sich. Novogratz sagte, Banken befürchten, dass Verbraucher Gelder abziehen könnten, wenn Stablecoins Renditen oder Belohnungen bieten. Dadurch könnten Einlagen traditionelle Konten verlassen. Diese Verschiebung würde die Margen der Banken verringern oder höhere Verbraucherzinsen erzwingen.

Lobbying-Druck und legislative Blockade

Novogratz erklärte, dass Banken in Washington eine starke Lobbyarbeit leisten. Er beschrieb die Bankenlobby als hoch organisiert und einflussreich. Seiner Meinung nach erklärt dieser Druck, warum das Gesetz trotz parteiübergreifender Interesse weiterhin blockiert ist.

Während die öffentliche Debatte oft die Aufteilung der Zuständigkeiten zwischen SEC und CFTC hervorhebt, sah Novogratz das als sekundär an. Er sagte, das zugrunde liegende Problem betrifft die Kontrolle über das Verbrauchergeld. Wenn Gesetzgeber Stablecoins eine breitere Funktionalität erlauben, stehen Banken vor härterer Konkurrenz. Andernfalls bleiben die bestehenden Einlagenökonomien geschützt.

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