Pumpius, ein Krypto-Influencer, der seit 2013 im Raum aktiv ist, hat enthüllt, dass ihm angeblich 25.000 USDT angeboten wurden, um öffentlich Ripple und XRP anzugreifen.
Er gab bekannt, dass das Angebot über eine private Nachricht kam. Es enthielt ein detailliertes Skript, das ihn anleitete, Ripple als Betrug zu bezeichnen, zu behaupten, er habe alle seine XRP verkauft, und Ripple sowie prominente Influencer der „Vermögenszerstörung“ zu beschuldigen.
Das Angebot versprach außerdem, die Hälfte der Gelder im Voraus zu zahlen, den Rest nach Veröffentlichung des Beitrags. Pumpius lehnte das Angebot ab und entschied sich stattdessen, es öffentlich zu machen.
Er argumentierte, dass wiederholte Argumentationsmuster und ähnliche Formulierungen, die auf mehreren Konten verwendet werden, auf den Einsatz bezahlter Stellvertreter statt unabhängiger Kritiker hindeuten könnten. Laut Pumpius deute der Zeitpunkt solcher Bemühungen auf Verzweiflung seitens der Parteien hin, die versuchen, XRP zu unterdrücken.
Bemerkenswert ist, dass der geteilte Screenshot neben dem Beitrag spezifische Anforderungen für die bezahlte Promotion umfasste, darunter obligatorische Anschuldigungen und das direkte Taggen von Ripple. Die Nachricht stellte die Aufgabe als „einfach“ dar und betonte die Flexibilität bei der Formulierung, solange alle geforderten Behauptungen enthalten sind.
EasyA-Mitbegründer Dom Kwok antwortete, dass viele Menschen ihn mit ähnlichen Angeboten kontaktiert hätten. In einigen Fällen wurden sogar noch höhere Summen angeboten.
Kwok beschrieb die Situation als Beweis für eine „ernsthafte, koordinierte Anstrengung“ einer Anti-XRP-Lobby, die darauf abzielt, das Asset zu diskreditieren.
Er forderte die Community auf, sich auf ihre Mission zu konzentrieren und Versuche, die öffentliche Wahrnehmung durch bezahlte Angriffe zu manipulieren, zu widerstehen.
In der Zwischenzeit kämpft die XRP-Community weiterhin gegen negative Kampagnen von rivalisierenden Projekten, insbesondere den Bitcoin- und Chainlink-Communities. Während Anschuldigungen allein keinen koordinierten Angriff beweisen, wirft die Konsistenz der berichteten Angebote Bedenken auf, wie Narrative um große Krypto-Assets gestaltet werden.
Für XRP-Unterstützer klingt das nach lang gehegten Überzeugungen, dass das Projekt auf übermäßigen Widerstand stößt. Es erinnert auch daran, skeptisch gegenüber viralen negativen Narrativen zu sein.