Hedera befindet sich momentan in einer unangenehmen Lage, in der der Chart rau aussieht, aber die Fundamentaldaten den Bullen weiterhin etwas zum Festhalten geben.
Der HBAR-Preis ist in den letzten Wochen größtenteils gefallen, dann aber plötzlich mit einem starken Abverkauf, der sich wie eine vollständige Kapitulation anfühlte, nach unten gerutscht. Jetzt versucht er, wieder Halt zu finden.
Die kurzfristige Struktur sieht noch immer beschädigt aus, aber ETF-Gerüchte, Netzwerk-Updates und Geschichten über die reale Nutzung halten die Idee am Leben, dass HBAR noch nicht fertig ist.
Im 4-Stunden-Chart begann der HBAR-Preis in diesem Zeitraum näher bei $0,12, und von dort ging es meist bergab. Das Muster ist deutlich sichtbar: Jeder Bounce wurde schwächer, und Verkäufer tauchten schnell auf.
Der auffälligste Moment ist die Dochtkerze vom 5. Februar auf $0,07150. Das war kein normaler Rücksetzer. Es sah aus wie ein Liquidations-Flush, eine Bewegung, die Stopps auslöscht und schwache Hände aus dem Markt treibt.
Quelle: CoinAnk
Wichtig ist, was danach passierte: Der Preis erholte sich schnell wieder. Solch eine Erholung zeigt oft Erschöpfung auf der Verkaufsseite, als hätte der Markt endlich eine Wand erreicht.
Seitdem hat der HBAR-Preis sich wieder in Richtung $0,09277 bewegt, das jetzt als eine wichtige Pivot-Zone fungiert. Der Preis stagniert immer wieder in diesem Bereich, was die Geschichte ziemlich gut erzählt — Käufer sind eingestiegen, aber sie müssen noch beweisen, dass sie tatsächlich durchhalten können.
Die Indikatoren passen zum „Flush, dann Stabilisierung“-Szenario. Der RSI hat sich stark von den Tiefs erholt und liegt wieder im Bereich 50 bis 60, mit einem Wert nahe 63,96. Das ist meist ein Zeichen dafür, dass eine Erholung echte Energie hat, nicht nur eine kleine Reaktion wie bei einer toten Katze.
Auch das Volumen stimmt. Die größten Ausschläge traten während des Verkaufs und dann wieder während der Erholung auf, was typisch ist, wenn Panik Hebelwirkungen abbaut und Dip-Käufer wieder zuschlagen. Der OBV ist noch von der breiteren Abwärtsbewegung belastet, aber die Tatsache, dass er sich jetzt abflacht, deutet darauf hin, dass der Druck der Verteilung möglicherweise endlich nachlässt.
Auch wenn der Chart unsicher aussieht, taucht Hedera immer wieder in institutionellen Gesprächen auf. Im ETF-Bereich kursieren mehrere Anmeldungen für Spot-HBAR, und es gibt sogar Gerüchte über ein laufendes Produkt, das mit dem Thema verbunden ist.
Wenn im Laufe der Zeit mehr Genehmigungen erfolgen, könnte sich das auf den Handel mit HBAR auswirken, da es den Weg für reguliertes Kapital öffnet. Außerdem sorgt Hederas stetiger Upgrade-Rhythmus, mit Mainnet-Verbesserungen wie v0.68 und v0.69, dafür, dass die Unternehmensstrategie des Netzwerks intakt bleibt.
Und dann ist da noch die Akzeptanz. Tokenisierungsprojekte auf Regierungsebene, wie Georgiens Immobilienregister-MoU, sind genau die Art von realen Volumen-Treibern, die relevant werden könnten, wenn der Markt wieder Utility belohnt.
Dieser bedeutende Hedera-Upgrade löst einen „unglaublich bullischen“ Ausblick auf HBAR aus_**
Derzeit befindet sich der HBAR-Preis an einem klaren Entscheidungspunkt. Wenn er die Zone um $0,090–$0,093 halten und höhere Tiefs ausbilden kann, ist der nächste Aufwärtstest bei etwa $0,096. Ein klarer Durchbruch darüber öffnet die Tür zum psychologischen Niveau von $0,10, wobei $0,102 als nächster offensichtlicher Widerstand aus dem späten Februar gilt.
Wenn der HBAR-Preis jedoch erneut unter $0,09 fällt, wirkt dieser Bounce schnell fragil. In diesem Fall liegt der erste Abwärt-Magnet bei etwa $0,084, und wenn das durchbrochen wird, werden Händler tiefere Unterstützungsniveaus bei etwa $0,078 beobachten, wobei das vorherige Tief bei $0,07150 wieder in den Fokus rückt.