Erfahrener Rohstoffhändler und Chartanalyst Peter Brandt hat einer viralen bullischen Theorie, die in den sozialen Medien kursiert, eine klare Absage erteilt und Händler gewarnt, dass das „massive“ Umkehrmuster, auf das sie hoffen, tatsächlich nicht existiert.
Brandt ging nicht so weit, einen Preissturz vorherzusagen, sondern kritisierte die technischen Analysefähigkeiten von Krypto-Influencern und widerlegte speziell die Behauptung, dass Bitcoin ein mehrjähriges „Inverse Kopf und Schultern“-Muster bildet.
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Die Kritik richtete sich gegen einen Beitrag des Krypto-Analysten Coinvo Trading, der behauptete, dass Bitcoin kurz davor stehe, eine massive bullische Struktur abzuschließen, die sich seit einem halben Jahrzehnt aufbaue.
Der Beitrag forderte Händler auf, „bärisches Rauschen“ zu ignorieren und prognostizierte, dass Bitcoin „jederzeit ein Tief erreichen“ und in eine zyklusbestimmende Aufwärtsbewegung starten könnte.
Das inverse Kopf und Schultern ist eine klassische technische Formation, die typischerweise das Ende eines Abwärtstrends und den Beginn einer neuen bullischen Phase signalisiert.
Brandt, ein klassischer Chartanalyst mit jahrzehntelanger Erfahrung, war schnell dabei, die Analyse zu widerlegen:
„Bitcoin könnte steigen“, gab Brandt zu. „Aber das ist KEIN inverses H&S.“
Brandt äußerte zudem Frustration über die lockeren Interpretationen technischer Analysen, die man häufig auf sozialen Medienplattformen sieht.
„Das Niveau der Inkompetenz bezüglich klassischer Charting-Prinzipien auf X und YouTube ist unglaublich“, erklärte er.
Ein „6-Jahres“-Muster verstößt oft gegen die zeitlichen Vorgaben, die typischerweise mit einer Kopf-Schulter-Formation verbunden sind, welche normalerweise eine mittelfristige Umkehrstruktur darstellt, nicht einen Jahrzehnte langen Zyklus.
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