MicroStrategy sieht keinen erzwungenen Bitcoin-Verkauf, da Cantor Fitzgerald CNBC mitteilt, dass ihre Schulden keine Margin-Call-Auslöser haben.
Eine kürzliche Erklärung von Cantor Fitzgerald hat die wachsenden Fragen adressiert, ob MicroStrategy jemals gezwungen sein könnte, seine Bitcoin-Bestände zu verkaufen.
In einem Interview mit CNBC sagte das Unternehmen, dass die aktuellen Bedingungen kein Szenario schaffen, in dem MicroStrategy gezwungen wäre, einen Teil seiner BTC-Reserven zu liquidieren.
Cantor Fitzgerald sagte CNBC, dass die Kapitalstruktur von MicroStrategy das Unternehmen vor einer erzwungenen Liquidation schützt.
Brett Knoblauch, Leiter der Digital Assets Research bei dem Unternehmen, erklärte, dass die Schulden von MicroStrategy hauptsächlich aus unbesicherten Wandelanleihen bestehen.
Diese Anleihen tragen keine Margin-Call-Bedingungen und sind nicht an den Marktpreis von Bitcoin gekoppelt.
CANTOR FITZGERALD: $MSTR VOR ERZWUNGENEM $BTC-VERKAUF SICHER
Cantor Fitzgerald sagte CNBC: „Es gibt nichts, das Strategy $MSTR zum Verkauf ihrer Bitcoin zwingen könnte.“
Brett Knoblauch, Leiter der Digital Assets Research, erklärt warum: $MSTR’s Schulden sind hauptsächlich unbesicherte Wandelanleihen… pic.twitter.com/2XWB4QbjAv
— CryptosRus (@CryptosR_Us) 21. Februar 2026
Knoblauch fügte hinzu, dass da die Schulden unbesichert sind, die Kreditgeber MicroStrategy nicht dazu zwingen können, Bitcoin auch bei extremer Volatilität zu verkaufen.
Er erklärte, dass „es nichts gibt, das MicroStrategy zum Verkauf ihrer Bitcoin zwingen könnte“, und betonte, dass diese Struktur eine wichtige Rolle in der Strategie des Unternehmens spielt.
Er erwähnte auch, dass die Entscheidung von MicroStrategy, langfristige Schulden zu nutzen, mehr Spielraum für Volatilität schafft.
Die Fälligkeiten erstrecken sich über Jahre in die Zukunft, und die Zinssätze sind niedrig. Das gibt dem Unternehmen mehr Flexibilität, während es weiterhin Bitcoin im Rahmen seines Treasury-Plans hält.
MicroStrategy hat eine der weltweit größten Bitcoin-Tresore aufgebaut. Das Unternehmen begann 2020 mit dem Kauf von Bitcoin und hat seine Bestände seitdem über mehrere Marktzyklen hinweg erweitert.
Der Treasury-Ansatz nutzt Schuldenstrukturen, bei denen Rückzahlungen nicht an den Bitcoin-Preis gekoppelt sind.
Knoblauch sagte, dieser Ansatz gibt dem Unternehmen mehr Kontrolle über seine Vermögenswerte. Er wies darauf hin, dass kein Kreditgeber eine Liquidation aufgrund von Bitcoin-Rückgängen fordern kann.
Der langfristige Plan des Unternehmens konzentriert sich darauf, seine Bitcoin-Strategie beizubehalten und Schuldeninstrumente zu verwenden, die kurzfristigen Liquiditätsstress vermeiden. Der Ansatz basiert auch auf vorhersehbaren Finanzierungsbedingungen.
Da die Anleihen niedrige Zinsen haben und weit in die Zukunft laufende Fälligkeiten besitzen, kann das Unternehmen seine Positionen auch in Perioden hoher Volatilität halten.
Marktforscher sagen, dass dies MicroStrategy von Firmen unterscheidet, die auf mit Sicherheiten hinterlegte Kredite angewiesen sind.
Verwandte Lektüre: Schiff attackiert MicroStrategy: Bitcoin-Strategie „zerstört Aktionärswert“
Die Strategie von MicroStrategy zieht weiterhin das Interesse institutioneller Investoren auf sich.
Der Vorsitzende des Unternehmens, Michael Saylor, hat erklärt, dass Bitcoin den Kern des langfristigen Treasury-Plans des Unternehmens bildet.
Diese Ansicht ist unter verschiedenen Marktbedingungen konstant geblieben.
Knoblauch sagte, dass institutionelle Investoren verstehen, dass die Schuldenstruktur von MicroStrategy stabil ist.
Die Kombination aus unbesicherten Anleihen und verlängerten Laufzeiten schafft ein Umfeld, in dem das Unternehmen auf Marktveränderungen warten kann.
Diese Struktur unterstützt auch die erklärte Ansicht des Unternehmens, dass Bitcoin eine langfristige Anlage ist.
Analysten berichten, dass der Ansatz des Unternehmens im Gegensatz zu Strukturen steht, die von Firmen genutzt werden, die auf mit Sicherheiten hinterlegte Kredite angewiesen sind.
Da MicroStrategy Bitcoin nicht als Sicherheit für seine Schulden nutzt, vermeidet es erzwungene Verkäufe während Abschwüngen. Das Unternehmen hat erklärt, dass es dieses Modell weiterhin verfolgen will.
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