Gate News Nachrichten, 23. März: Nach einer heftigen Korrektur zu Jahresbeginn beginnen die traditionellen Finanzmärkte Anzeichen einer Nachfolge zu zeigen. Daten zeigen, dass Bitcoin in den letzten fünf Wochen von etwa 90.000 USD auf fast 60.000 USD gefallen ist, deutlich vor einer Schwächephase des S&P 500 und Nasdaq-Index.
Derzeit ist die rasche Steigerung der US-Staatsanleihenrenditen ein entscheidender Faktor. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen stieg auf 4,41 %, ein Mehrmonatshoch, und hat seit Ausbruch des Iran-Kriegs um 48 Basispunkte zugenommen; die Rendite der 2-jährigen Anleihen stieg ebenfalls auf 3,94 %. Die steigenden Kreditkosten drücken auf die Unternehmensbewertungen und führen zu einer geringeren Risikobereitschaft an den Aktienmärkten.
Die Marktentwicklung zeigt deutlichen Druck auf Technologiewerte. Die Nasdaq-Futures fielen auf 23.890 Punkte, ein Tief seit September letzten Jahres, auch die S&P 500-Futures schwächten sich ab. Analysten meinen, dass die aktuelle Entwicklung an den Aktienmärkten Ähnlichkeiten mit der Struktur vor dem Bitcoin-Crash aufweist und möglicherweise noch weiteres Abwärtspotenzial besteht.
Der Bloomberg-Top-Strategieexperte Mike McGlone weist darauf hin, dass Bitcoin typischerweise an der Spitze der Risikoanlagen steht und die vorherige starke Korrektur ein Vorbote für eine breitere Marktkorrektur sein könnte, insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender Schwankungen bei Rohstoffen.
Dennoch stabilisiert sich der Bitcoin-Preis in letzter Zeit und schwankt derzeit zwischen 65.000 und 75.000 USD, mit einem aktuellen Kurs von etwa 68.790 USD. Allerdings signalisieren Derivate-Märkte Vorsicht: Die Nachfrage nach Put-Optionen ist hoch, was auf anhaltende Sorgen hinsichtlich zukünftiger Volatilität hindeutet.
Im aktuellen makroökonomischen Umfeld beeinflussen steigende US-Renditen, veränderte Inflationsaussichten und geopolitische Entwicklungen die Marktstruktur. Die Korrelation zwischen Bitcoin und Aktienmärkten rückt erneut in den Fokus, und Investoren sollten die Zinsentwicklung sowie die Übertragungseffekte auf Risikoanlagen genau beobachten. (CoinDesk)