Ethereum-Skalierung „schneller als erwartet“, ENS storniert Namechain L2, wechselt zu direkter L1-Neuprotokoll

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Der Ethereum-Domain-Name-Service-Anbieter ENS kündigt an, dass das ursprünglich geplante Layer-2-Projekt Namechain in ENSv2 nicht mehr umgesetzt wird. Stattdessen wird das aktualisierte Protokoll direkt auf der Ethereum-Mainnet veröffentlicht. Nick.eth, der leitende Entwickler von ENS, erklärte, dass die drastische Reduzierung der Netzwerkgebühren im vergangenen Jahr die Voraussetzung für „L2 zur Kostensenkung“ obsolet gemacht habe.

In einem offiziellen Blogbeitrag wies Nick.eth darauf hin, dass die Gas-Kosten für ENS-Registrierungen innerhalb eines Jahres um etwa 99 % gesunken sind, was auf eine Reihe von strukturellen Veränderungen durch Ethereum-Upgrade-Phasen zur Skalierung zurückzuführen ist. Das kürzlich eingeführte Fusaka-Upgrade hat das Gas-Limit pro Block auf 60 Millionen erhöht, doppelt so hoch wie das Ziel Anfang 2025. Er verriet außerdem, dass die Ethereum-Kernentwickler das Ziel für 2026 auf 200 Millionen Gas begrenzen, was eine Verdreifachung im Vergleich zum aktuellen Stand bedeutet, ohne die potenziellen Zuwächse durch Zero-Knowledge-Scaling-Lösungen zu berücksichtigen.

Namechain wurde erstmals im November 2024 angekündigt und sollte eine kostengünstigere und effizientere Umgebung für Domain-Registrierungen durch Rollups schaffen. Nick.eth gab jedoch zu, dass sich die Rahmenbedingungen grundlegend geändert haben. Die frühere Roadmap ging von begrenzter Mainnet-Expansion aus, sodass L2 die einzige Option war. Heute verbessern sich die Durchsatz- und Kostenstrukturen des L1 selbst rapide, was den direkten Aufbau auf der Mainnet-Blockchain praktikabler und einfacher macht.

Obwohl auf ein eigenständiges L2 verzichtet wird, stoppt ENS nicht die Weiterentwicklung des Protokolls. Das Team konzentriert sich auf die Weiterentwicklung der Architektur von ENSv2, einschließlich eines völlig neuen Registry-Systems, eines klareren Eigentumsmodells, eines zuverlässigeren Ablaufmechanismus für Namen sowie der Flexibilität, für jede Domain eine eigene Registry zu konfigurieren. Ziel dieser Änderungen ist es, Leistung, Wartbarkeit und Skalierbarkeit zu verbessern.

Nick.eth betonte außerdem, dass die Umstellung auf L1 nicht bedeutet, die Verbindung zum L2-Ökosystem zu kappen. ENSv2 wurde so gestaltet, dass es eine hohe Interoperabilität bewahrt. Der neue Registrierungsprozess vereinfacht auch die Cross-Chain-Operationen, sodass Domain-Systeme auf verschiedenen Netzwerken leichter zusammenarbeiten können.

Vor dem Hintergrund der kontinuierlichen Skalierung von Ethereum und der schnellen Gebührenreduktion wird die Neuausrichtung von ENS als Anerkennung der langfristigen Flexibilität des Mainnets gesehen und spiegelt wider, dass die Infrastrukturebene die technischen Entscheidungsprozesse auf Anwendungsebene neu gestaltet.

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