Angstindex fällt auf 5 und erreicht den niedrigsten Stand seit Jahren, Bitcoin und Ethereum geraten unter Druck, wann wird der Markt eine Erholung erleben?

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  1. Februar Nachrichten, die Stimmung auf dem Kryptowährungsmarkt verschlechtert sich rapide. Die neuesten Daten zeigen, dass der Fear & Greed Index für Kryptowährungen auf 5 gefallen ist und somit offiziell in den Bereich „extreme Angst“ eingetreten ist, was widerspiegelt, dass das Vertrauen der Investoren im schnellen Rückgang der Preise und der zunehmenden makroökonomischen Unsicherheit schnell schwindet. Vor einem Monat lag dieser Index noch bei 26, vor einer Woche bei 12, was den dramatischen Stimmungsumschwung innerhalb kurzer Zeit deutlich macht.

Diese Veränderung ist kein isoliertes Ereignis. Der Global Uncertainty Index stieg im dritten Quartal 2025 auf über 100.000 und lag im vierten Quartal noch immer bei fast 95.000, deutlich höher als die Spitzenwerte während der Pandemie, des Brexit und der Eurozonen-Schuldenkrise. Geopolitische Spannungen, unklare politische Aussichten und Schwankungen an den Finanzmärkten verstärken die Flucht in sichere Anlagen und führen zu Kapitalabflüssen aus risikoreichen Vermögenswerten.

In diesem Umfeld ist die gesamte Marktkapitalisierung von Kryptowährungen bis 2026 um etwa 22 % zurückgegangen. Bitcoin ist im Jahresverlauf um mehr als 10 % gefallen, seit Februar um weitere 14,6 %. Ethereum verzeichnete einen Anstieg des Jahresverlusts auf 33,8 %. Die anhaltende Schwäche im Preisgefüge unterdrückt die Marktaktivität weiter.

Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen jedoch, dass extreme Angst oft mit potenziellen Wendepunkten einhergeht. Analyst Kyle Chassé weist darauf hin, dass ähnliche Stimmungstiefs nach den Ereignissen 2018, März 2020 und nach dem FTX-Skandal jeweils Chancenphasen darstellten. Das bedeutet nicht, dass der Tiefpunkt bereits erreicht ist, aber das Risiko-Rendite-Verhältnis verändert sich.

Ein weiterer Marktbeobachter, Ray Youssef, glaubt, dass Bitcoin vor Sommer 2026 in einer Seitwärtsbewegung bleiben könnte, wobei es zu 20 % bis 30 % starken Erholungen durch Short-Covering kommen könnte, diese jedoch eher eine zyklische Erholung und keinen Trendwechsel darstellen. Mehrere makroökonomische und kapitalstrukturierte Faktoren dominieren weiterhin das Marktgeschehen.

Derzeit befindet sich der Kryptomarkt in einer Phase extremer Stimmung, mit Preisdruck und einem langfristigen Abwägungsprozess. Der nächste Trend hängt maßgeblich von der Erholung der makroökonomischen Rahmenbedingungen und des Anlegervertrauens ab.

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