Cardano genehmigt die erste DeFi-Abhebung und lobt das Risikomanagement, fordert jedoch mehr Transparenz vor zukünftigen Mitteln.
Ein öffentliches Dashboard, klare Gremienregeln und eine faire Vergütung, die an Beiträge gekoppelt ist, sind zentrale Forderungen der Stiftung.
Das Budget basiert auf einem hohen ADA-Preis; zukünftige Vorschläge sollten auf realen Daten beruhen und Schutzmaßnahmen gegen Preisschwankungen enthalten.
Cardano (ADA) macht einen vorsichtigen, aber entschlossenen Schritt nach vorne, da die Cardano-Stiftung mit Ja für die erste Phase der DeFi-Liquiditätsbudget-Abhebung stimmt. Diese Governance-Entscheidung unterstreicht die Unterstützung der Stiftung für die rechtliche und Smart-Contract-Infrastruktur des Projekts, während sie gleichzeitig strengere Transparenz und Verantwortlichkeit fordert.
Die Abstimmung erfolgt zu einer Zeit, in der das Interesse an dezentralen Finanzen (DeFi) in der Cardano-Community wächst. Es ist ein Zeichen dafür, dass die Stiftung einen bedachten und systematischen Ansatz bei der Finanzierung neuer Projekte verfolgt. Die Stiftung hat anerkannt, dass das Team einen guten Plan hat, um Risiken durch die Genehmigung der ersten Finanzierungsphase zu mindern. Es ist jedoch auch klar, dass sie Verbesserungen sehen möchte, bevor weitere Mittel bereitgestellt werden.
Die Genehmigung basiert auf drei Hauptpunkten. Erstens enthält der Vorschlag ein starkes Risikomanagement, mit Stresstests und Szenarienplanung zum Schutz vor plötzlichen Liquiditätsproblemen. Zweitens folgt die rechtliche Struktur des Projekts auf den Kaimaninseln gängigen Branchenstandards für DeFi-Initiativen.
Drittens balanciert die Initiative Dezentralisierung, Open-Source-Prinzipien und praktische finanzielle Renditen. „Wir loben die Offenlegung der Risikomanagementrichtlinien des Teams und empfehlen weitere Verbesserungen in Transparenz und Berichterstattung vor nachfolgenden Abhebungen“, erklärte die Stiftung auf X.
Obwohl die Stiftung das Projekt unterstützt, identifiziert sie einige Bereiche, die verbessert werden müssen. Sie möchte ein öffentliches Dashboard sehen, auf dem die Gemeinschaft die Liquidität, Mittel und Belohnungen in Echtzeit überwachen kann. Dies ermöglicht allen, den Fortschritt des Projekts nachzuvollziehen.
Die Stiftung möchte außerdem eine bessere Interessenkonfliktpolitik, die Projektleiter einschließt, um sicherzustellen, dass wichtige Entscheidungen transparent getroffen werden. Zusätzlich gibt es operative Details wie die Wahl des Gremiums, Mitgliederrotation und den Umgang mit ungenutzten Mitteln, die Klarheit erfordern.
Abschließend hinterfragt die Stiftung das aktuelle Vergütungssystem. Sie ist der Ansicht, dass Zahlungen den tatsächlichen Beiträgen entsprechen sollten, anstatt festgelegt zu sein, um die Mitarbeitenden fair zu belohnen.
Die Stiftung wies auch auf Annahmen bei der Budgetierung hin und stellte fest, dass der in dem Vorschlag verwendete ADA-Preis höher war als der Marktpreis, was die Budgetplanung potenziell beeinflussen könnte. Daher empfiehlt sie, dass zukünftige Vorschläge eine angemessene und datenbasierte Preisgestaltung verwenden oder einen Schutz gegen Volatilität einrichten.
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