Der Präsident der Bundesbank möchte eine mit dem Euro gekoppelte Stablecoin einführen, um eine Dollarisierung zu verhindern

Odaily Planet Daily berichtet, dass Joachim Nagel, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank und Präsident der Deutschen Bundesbank, auf der Deutschen Amerikanischen Handelskammer gesprochen hat. Er erklärte, dass die Einführung eines stabilen Euros als Währung für Privatpersonen und Unternehmen kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungsdienste bieten und die Risiken der Dollar-Stabilität durch Dollar-ähnliche Stablecoins mindern könne. Joachim Nagel betonte, dass die Ablösung der heimischen Währung durch einen Dollar-Stablecoin gleichbedeutend mit einer Dollarisierung der betreffenden Volkswirtschaft sei, was die Wirksamkeit der Geldpolitik im Inland erheblich schwächen und die europäische Souveränität gefährden könnte. Derzeit bewertet die Europäische Zentralbank die Möglichkeit, Distributed Ledger Technology in nicht-zentralbankgestützten Währungen zu verwenden, einschließlich tokenisierter Einlagen und des Euro-Stablecoins, und plant die Einführung des digitalen Euro bis 2029. Zudem entwickelt die Europäische Zentralbank auch eine Wholesale-CBDC, um Finanzmarktteilnehmern die Durchführung programmierbarer Transaktionen zu ermöglichen.

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