Verdacht auf Kryptowährungsbetrug in Höhe von 900 Millionen RMB, chinesischer Flüchtiger in Thailand in einem Luxushaus festgenommen

Das dritte Bezirksamt der thailändischen Einwanderungsbehörde hat kürzlich in einer luxuriösen Wohnanlage in Ban Phli, Phang Nga, eine chinesische Person (Pseudonym: Herr Duan) festgenommen, die verdächtigt wird, die BHE Exchange Kryptowährungsplattform geleitet zu haben. Dabei wurden über 20.000 Opfer geschädigt, mit geschätzten Verlusten von über 128 Millionen US-Dollar (ca. 900 Millionen RMB). Der Verdächtige floh 2024 aus China und lebte seitdem in Thailand. Die chinesischen Behörden haben einen Haftbefehl wegen Betrugs gegen ihn erlassen.

BHE Exchange Betrugsfall: Wie das hohe Renditeversprechen des DDO-Tokens 20.000 Opfer anzog

BHE Exchange gab vor, eine Kryptowährungs-Handelsplattform zu sein, und versprach Investoren eine feste jährliche Rendite von 6% durch die Ausgabe des Tokens „DDO“. Zudem wurde behauptet, dass der Token innerhalb von zehn Jahren eine Wertsteigerung von 20-fach erreichen würde. Diese Kombination aus festen Erträgen und hohen Wertsteigerungsaussichten zog schnell eine große Anzahl von Investoren an.

Nach der Kapitalaufnahme schloss die Plattform jedoch plötzlich, alle Investitionen konnten nicht ausgezahlt werden, und die Verantwortlichen verschwanden gleichzeitig. Die chinesische Polizei begann mit Ermittlungen, bestätigte über 20.000 Opfer und Verluste von mehr als 128 Millionen US-Dollar und erließ einen Haftbefehl wegen Betrugs gegen Herrn Duan.

Flucht und Festnahme: Die grenzüberschreitende Verfolgung durch die thailändische Einwanderungsbehörde

Herr Duan verließ 2024 China und lebte in Thailand, wobei er regelmäßig seinen Wohnort wechselte, um der Verfolgung zu entgehen. Monatlich wechselte er seinen Aufenthaltsort. Die Ermittler der thailändischen Einwanderungsbehörde verfolgten seine Bewegungen und Kontakte über mehr als einen Monat, bis sie ihn schließlich in einer Luxusvilla in Ban Phli, Phang Nga, aufspürten. Am Tag des Einsatzes stürmten die Polizisten das Haus und nahmen ihn fest.

Anschließend widerrief Thailand seine Aufenthaltserlaubnis und übergab ihn an die Einwanderungsbehörde, die ihn inhaftierte, um die Auslieferung nach China zu veranlassen. Die thailändische Einwanderungsbehörde erklärte zudem, dass sie die Anweisung erhalten habe, die Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität, insbesondere im Bereich Finanzbetrug, Telekommunikationsbetrug und Kryptowährungsbetrug, weiter zu verstärken.

Wichtige Daten zum Fall

Opferzahl: Über 20.000

Verlustsumme: Geschätzt über 128 Millionen US-Dollar (ca. 900 Millionen RMB)

Betrugsmasche: Ausgabe des DDO-Tokens mit 6% jährlicher Rendite und 20-facher Wertsteigerung in zehn Jahren

Fluchtzeit: Seit 2024 aus China geflohen, über ein Jahr in Thailand lebend, mehrfach den Wohnort gewechselt

Festnahmeort: Luxuswohnanlage in Ban Phli, Phang Nga, Thailand, durch die dritte Abteilung der thailändischen Einwanderungsbehörde

Häufig gestellte Fragen

Welche Betrugsmaschen nutzte BHE Exchange, um Investoren anzuziehen?

BHE Exchange lockte mit der Ausgabe des DDO-Tokens, das eine feste jährliche Rendite von 6% und eine 20-fache Wertsteigerung in zehn Jahren versprach. Solche Strukturen sind typische Krypto-Betrugsmodelle. Nach der Anhäufung ausreichender Gelder schloss die Plattform abrupt, sodass Nutzer ihre Investitionen nicht auszahlen konnten, und die Verantwortlichen verschwanden.

Warum ist Thailand ein beliebter Ort für flüchtige Krypto-Betrüger?

Thailand liegt im südostasiatischen Verkehrsknotenpunkt, und die Lebensbedingungen für Ausländer sind relativ offen. Das Land war schon immer ein Zufluchtsort für grenzüberschreitende Betrüger. In den letzten Jahren hat die thailändische Einwanderungsbehörde jedoch ihre Maßnahmen gegen grenzüberschreitende Kriminalität verstärkt, insbesondere bei Finanzbetrug und Kryptowährungsbetrug, und arbeitet enger mit internationalen Behörden zusammen.

Wie können Investoren ähnliche Krypto-Betrugsprojekte wie BHE Exchange erkennen?

Typische Warnzeichen sind: Versprechen hoher fester Jahresrenditen, Garantie auf kurzfristige massive Wertsteigerungen, fehlende überprüfbare Regulierung oder Aufsichtsbehörden, sowie undurchsichtige Identitäten der Gründer oder Verantwortlichen. Vor Investitionen sollten Anleger die Einhaltung der Plattform, On-Chain-Daten und unabhängige Prüfberichte sorgfältig prüfen.

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