Blue Sky Greys Opferersatzansprüche enden am 22. Mai, das britische Oberste Gericht hat über mehr als 11.3.000 Anträge entschieden

Das High Court of England and Wales hat vom 16. bis 17. Februar eine Anhörung zur Vermögensverwaltung im Zusammenhang mit dem Blue Sky Grey Geldwäschefall abgehalten, bei dem über 60.000 Bitcoin betroffen sind. Über 11.300 chinesische Opfer beabsichtigen, Ansprüche auf Rückerstattung geltend zu machen, was nur etwa 8,8 % der insgesamt 128.409 Opfer ausmacht. Gemäß dem britischen Gesetz über Straftatenerträge können alle Opfer bis zum 22. Mai 2026 ihre Beweise beim High Court registrieren und ihre Rückforderungsrechte geltend machen.

Fallübersicht: Vom illegalen Sammeln in Tianjin zum größten Bitcoin-Geldwäschefall Großbritanniens

Die Tianjin Blue Sky Grey Electronics Technology Co., Ltd. wurde im März 2014 vom Hauptverdächtigen Qian Zhiming gegründet. Das Unternehmen etablierte sieben Verkaufsregionen in Beijing-Tianjin-Hebei, Nordostchina, Ostchina, Südchina, Zentralchina, Nordwest- und Südwestchina, um illegale Finanzprodukte landesweit zu bewerben. Zwischen April 2014 und August 2017 bot Blue Sky Grey zehn Finanzprodukte an, die mit 1- bis 3-fachem Renditeversprechen lockten, um öffentliches Kapital zu sammeln. Über 128.000 Menschen wurden dadurch geschädigt.

Im Juli 2017 brach die Finanzkette von Blue Sky Grey zusammen, und Qian Zhiming floh. Im September desselben Jahres reiste er unter dem Pseudonym Zhang Yadi nach Großbritannien ein. Ermittlungen der britischen Polizei ergaben, dass Qian Zhiming während seines Aufenthalts in Großbritannien durch groß angelegte Bitcoin-Transaktionen Geldwäsche im Umfang von etwa 32 Milliarden RMB betrieb. Aufgrund des Kaufs von Luxusimmobilien wurde eine Anti-Geldwäsche-Prüfung eingeleitet. Im April 2024 wurde Qian Zhiming in Großbritannien festgenommen und zu 11 Jahren und 8 Monaten Haft verurteilt. Über 60.000 Bitcoin wurden von den britischen Behörden eingefroren.

Die Betrugsaktivitäten von Qian Zhiming reichen noch weiter zurück. Laut Gerichtsdokumenten leitete sie in Hongkong unter dem Namen „Hong Kong UBS International Group“ eine Multi-Level-Marketing-Kampagne, verwendete das Pseudonym Li Xia und war an einem MLM-Fall in Hefei, Anhui, beteiligt. Sie ist eine bekannte wiederholte Täterin im Finanzbetrug.

Verfahren vor dem britischen High Court: Schlüsselstellen für Opfer bei der Rückforderung

Die Anhörung fällt auf den chinesischen Neujahrstag 2026, den Silvester- und Neujahrstag, und markiert einen wichtigen Meilenstein im Vermögensverwaltungsprozess. Gemäß dem britischen Gesetz über Straftatenerträge können Opfer aktiv Beweise beim Gericht registrieren und Ansprüche auf die eingefrorenen Vermögenswerte geltend machen.

Wichtige Daten im Überblick

Eingefrorene Bitcoin: Über 60.000

Betrag der Geldwäsche: ca. 32 Milliarden RMB

Gesamtzahl der Opfer: 128.409

Registrierte Rückforderungsansprüche: Über 11.300 (etwa 8,8 % der Opfer)

Frist für die Registrierung: 22. Mai 2026

Verurteilung des Hauptverdächtigen Qian Zhiming: 11 Jahre und 8 Monate Haft durch das britische Gericht

Derzeit haben über 91 % der Opfer noch keine Rückforderungsanträge gestellt. Rechtsexperten warnen, dass der Stichtag am 22. Mai entscheidend ist, um die eigenen Rückforderungsrechte zu sichern. Das Versäumen der Registrierung könnte dazu führen, dass Opfer ihre Ansprüche im britischen Rechtssystem verlieren.

Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert das illegale Sammeln von Blue Sky Grey, und warum wurden über 120.000 Opfer angelockt?

Blue Sky Grey bewirbt landesweit zehn Finanzprodukte mit hohen Renditen von 1- bis 3-fach. Hauptverdächtiger Qian Zhiming gab öffentlich vor, einen Doppel-PhD von Tsinghua University zu besitzen und im Ausland studiert zu haben, um Glaubwürdigkeit aufzubauen. Zwischen 2014 und 2017 sammelte Blue Sky Grey mehr als 128.000 Opfer, bevor die Finanzkette 2017 zusammenbrach und der Täter floh.

Wie schützt das britische Gesetz über Straftatenerträge die Rückforderungsrechte der Opfer von Blue Sky Grey?

Das Gesetz erlaubt Opfern, beim Gericht Beweise zu registrieren und Ansprüche auf die eingefrorenen Vermögenswerte geltend zu machen. Für dieses Verfahren müssen Opfer bis zum 22. Mai 2026 beim High Court registriert sein, um ihre rechtlichen Rückforderungsansprüche zu wahren.

Was passiert mit den eingefrorenen 60.000 Bitcoin, und wie werden sie an die Opfer verteilt?

Die Verteilung erfolgt durch das britische High Court, basierend auf der Anzahl der registrierten Opfer, dem Anteil ihrer Verluste und rechtlichen Erwägungen. Die genauen Details sind noch offen. Da nur 8,8 % der Opfer bisher Ansprüche angemeldet haben, wird das endgültige Ergebnis stark von der Gesamtzahl der Registrierungen beeinflusst.

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